Der Kratom Leitfaden – Teil 1

Der Kratom Leitfaden – Teil 1

 

Die Grundlagen

Kratomblätter (von Uomo vitruviano)

Kratomblätter (Uomo vitruviano)

Zu allererst: Kratom ist mitunter das Beste, was mir in den letzten Jahren passiert ist. Es half mir meine chronischen Schmerzen loszuwerden, es half mir trotz jahrelangem Misserfolg wieder genug Kraft zu finden die Suche nach einer Lösung für meine Gesundheitsprobleme fortzusetzen, es half mir meine unnötige Nervosität in Gesellschaft abzulegen und hat ganz allgemein meine Lebensqualität deutlich gesteigert.

 

Ich würde mich nicht für diese Pflanze einsetzen, wenn sie es nicht absolut wert wäre.

Kratom hat mir Türen geöffnet wo zuvor gar keine waren.

 

Qualität ist das um und auf!

Die Erfahrungen mit Kratom gehen weit auseinander, und ich behaupte, dass der Hauptgrund dafür die stark variierende Qualität von Händler zu Händler ist. Ich habe mittlerweile von einigen Händlern bestellt, und leider waren die meisten mehr als nur enttäuschend. Kratom von schlechter Qualität wird sich kaum mehr wie ein Placebo bemerkbar machen, aber Kratom von guter Qualität kann eine schlichtweg umwerfende, lebensverändernde Erfahrung sein.

Kratom Qualität

Ich beziehe mein Kratom mittlerweile aus Amerika, von einem Händler der sein Kratom direkt aus den Herkunftsländern importiert, und alles was ich hier beschreibe basiert auf der von dort gelieferten hervorragenden Qualität.

 

Bitte kauft gutes Kratom, oder garkeines. Kompromisse lohnen sich hier wirklich nicht. Wenn ihr wollt empfehle ich euch gerne den einen oder anderen Händler, und wenn die Nachfrage groß genug ist rentiert es vielleicht sogar selbst welches zu Importieren. Glaubt mir, wenn ihr genau so zufrieden mit Kratom seid wie ich es bin, dann übernehme ich diese Arbeit gerne für euch.

 

Kratom kann die Lebensqualität in vielen Bereichen steigern:

Alltag, Sport, Ausgehen, Relaxen, Arbeiten und unter Umständen sogar Flirten. 😉

 

Ja aber was macht Kratom denn eigentlich?

Kurz gesagt: Kratom steigert deine Antriebskraft und Konzentration und hilft gegen vernebelte, träge Gedanken. Außerdem wirkt es oftmals schmerzstillend und leicht euphorisierend, aber mehr dazu später.

 

Kratom als Lebensstil?

Kratom kann ein gelegentlicher Genuss sein, oder ein Lebensstil. Für mich ist es zu letzterem geworden, nicht zuletzt deswegen, weil ich sonst auf Schmerzmittel angewiesen wäre die mir meinen Magen fast kaputt gemacht haben. Doch auch wenn ich keine gesundheitlichen Beschwerden hätte, ich wüsste nicht, ob ich auf diese Pflanze verzichten wollen würde.

 

Wo ist der Haken?

KratomSind wir uns mal ehrlich – alles was zu gut und zu praktisch klingt um wahr zu sein ist es normalerweise auch. Ich bin ein sehr vorsichtiger Mensch, insbesondere wenn es um Dinge geht, die potentiell suchtgefährdend sind. Ich trinke daher nur sehr selten Alkohol und fasse seit langem keine Zigaretten mehr an. Ich werde schnell skeptisch, wenn etwas zu viele Vorteile mit sich bringt. Es gibt immer einen Haken. Ja, es gibt auch bei Kratom einen Haken, das Gute daran ist allerdings, dass sich dieser Haken mit ein paar einfachen Maßnahmen und verantwortungsvollem Umgang vermeiden lässt. Ich gehe im späteren Verlauf dieses Leitfadens ausführlich darauf ein.

 

 

Warum ist Kratom so unbekannt?

Es gibt da draußen Unmengen an qualitativ schlechten Händlern. Leute testen deren Kratom, sind schwer unterwältigt oder bemerken direkt gar nichts davon und fassen Kratom nie wieder an, weil es nutzlos wirkt. Wie gesagt – Qualität ist das um und auf um das volle Potential dieser Pflanze zu erleben.

 

Ein weiterer Grund ist, dass viele Menschen die großartigen Vorteile geheim halten wollen, damit die Medien nicht davon erfahren. Wir alle wissen, dass die Medien alles zerreißen und zu einer unglaublichen Sensation aufbauschen, wenn sie nur Wind davon bekommen und vielleicht gerade ein Sommerloch erleben. Zwar gibt es bei Kratom keine großen Gesundheitsrisiken, keine Berichte von Gesundheitskomplikationen und auch keine Todesfälle (Im Gegensatz zu vielen Medikamenten und legalen Drogen), aber die Medien und die große Allgemeinheit der Menschen zerlegen gerne alles, was sie noch nicht verstehen. Dazu kommt natürlich, dass Kratom vielen Schmerzmitteln günstige Konkurrenz macht.

 

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Medientsunami dazu führt, dass etwas das weltweit tausenden Menschen hilft mit fadenscheiniger Begründung verboten wird.

 

Kratominfo.eu wird sich immer dafür einsetzen, dass diese Wunderpflanze hierzulande legal bleibt!

 

 

Auch wenn Kratom hierzulande legal ist sichern sich Kratomkonsumenten gerne ab, in dem sie für ihre Erfahrungsberichte spezielle Wörter verwenden. Bitte seht euch dazu unseren Artikel zum Kratom Sprachgebrauch an. In manchen Ländern in denen Kratom sich in einer rechtlichen Grauzone befindet ist es ratsam sich an diesen Sprachgebrauch zu halten, auch wenn wir ihn hier nicht pflegen.

 

 

Was ist Kratom?

Kratom (Mitragyna Speciosa) ist ein tropischer Baum aus der Familie der Kaffeegewächse.

Kratomblätter

Kratomblätter (Manuel Jebauer)

Der Kratombaum ist im Südpazifik, Indochina und Südost-Asien zu finden, wo er in Massen wächst. Die dortige Bevölkerung verwendet Kratom schon seit vielen Jahrzehnten um verschiedene Gesundheitsprobleme zu behandeln, Schmerzen zu lindern, die Stimmung zu heben und um produktiver zu arbeiten. (Es gibt dort angeblich sogar eine gängige Redewendung die besagt, dass junge Frauen nur Männer heiraten sollen die Kratom benutzen, weil diese härter Arbeiten.)

Im Westen ist Kratom Großteils unbekannt und kaum studiert, weswegen weder Ärzte, noch Gärtner viele Informationen dazu liefern können. Schade eigentlich!

 

Was tut Kratom?

Kratom ist eine psychoaktive Substanz die die Opiat-Rezeptoren in Gehirn und Magen stimuliert. Kratom arbeitet zwar mit den Opiat-Rezeptoren, ist aber keineswegs ein Opiat! Es hat nichts mit Morphium und anderen Opiaten gemein (auch nicht seine Herkunft). Um diesen Unterschied zu verdeutlichen eine kurze, hoffentlich verständliche Erklärung:

 

Kratoms Wirkstoff, „7-hydroxymitragynine“ stimuliert zwei Sorten von Rezeptoren:

  • Mu-Opiat-Rezeptoren (Euphorie, Schmerzdämpfung, Betäubung) und die weniger bekannten
  • Delta-Opiat-Rezeptoren (Stimmung, Wohlbefinden, Motivation)

Kratom wirkt hauptsächlich auf die Delta-Rezeptoren, und nur in sehr hohen Dosen auch auf die Mu -Rezeptoren. Da die Deltarezeptoren sich im Gegensatz zu den Mu-Rezeptoren durch Stimulation nicht vermehren ist das Risiko Suchtverhalten oder Abhängigkeit zu entwickeln SEHR, SEHR gering.

Kein Grund zur Panik also, erstrecht, wenn du meine Ratschläge zu verantwortungsvollem Umgang zu Herzen nimmst.
(Eine detailreiche Erklärung dazu findest du hier: Macht Kratom süchtig?)

Dazu sei gesagt, dass unser Hirn noch viel zu wenig erforscht wurde um verbindliche Aussagen zu treffen. Was hier steht ist der gängige Wissensstand, nach bestem Gewissen widergegeben.

 

In den Ländern in denen Kratom legal ist werden oft die Blätter zerkaut oder ein Pulver aus besagten Blättern getrunken, was eine leicht gesteigerte Stimmung, und eine starke Senkung von Unsicherheitsgefühlen zur Folge hat. Viele schreiben, sie fühlen sich „sicher“, ohne dabei auch nur ansatzweise übermütig oder überheblich zu werden. Verschiedene Kratom-Sorten weisen verschiedene Eigenschaften auf.

 

Kratom-Sorten

Das hier schreibe ich erstmal nur zur Vollständigkeit, damit ihr euch orientieren könnt was für euch wohl das richtige wäre und wie ihr die Sorten unterscheiden könnt.

Grundsätzlich wird bei Kratom nach 2 Kriterien unterschieden: Herkunft und „Geschwindigkeit“, wobei mit der Geschwindigkeit beschrieben wird ob eine Sorte eher stimulierend oder entspannend wirkt.

Die vier wichtigsten Herkunftsländer sind folgende:

  • Thailand: Thai Kratom ist meistens „Schnell“, das heißt es macht wach und motiviert. Ich verwende sie gerne für Sport oder soziale Anlässe.
  • Indonesien: Indonesisches Kratom reicht je nach Sorte von „Langsam“, sprich entspannend, über moderat bis zu „schnell“.
  • Malaysia: Meistens entspannend, also langsam bis moderat.
  • Bali: Kratom aus Bali ist eher sedierend und gemütlich, also langsam. Für mich sind Bali-Sorten die besten Schmerzkiller.

Es gibt natürlich immer Ausnahmen die sich anders verhalten, diese sind aber stets gekennzeichnet.

Kratompulver unterscheidet sich in der Farbe meistens nur am Grünton, die Blätter aus denen es gemacht wurde sind aber üblicherweise Rot, Weiß, Grün oder Gelb, woraus sich auch auf die Herkunft schließen lässt.

 
Kratom Indonesien

 

“Geschwindigkeit”:

Auch wenn verschiedene Kratomsorten auf viele Menschen völlig unterschiedlich wirken können, so kannst du die Wirkung einer Kratomsorte meistens abschätzen indem du Herkunft und Farbe betrachtest. Die sogenannte “Geschwindigkeit” gibt an, ob eine Sorte eher entspannend oder eher stimulierend wirkt.

Grundsätzlich gibt es 3 Abstufungen bei den Sorten:

  • Schnell: Geben Energie, fördern geselliges Verhalten und machen Produktiv
  • Moderat: Tun meistens das selbe, aber weniger stark und mit Einflüssen langsamerer Sorten
  • Langsam: Recht euphorisch, gemütlich und gut für die Laune, meistens auch gut gegen Schmerzen.

Jeder entwickelt mit der Zeit seine eigenen Vorlieben. Mit haben es die langsamen Sorten besonders angetan! Ich werde davon fröhlich und produktiv, andere beschreiben sie wären damit unproduktiv weil sie zu entspannt sind. Kratom ist vielseitig, probier ruhig aus welche Sorte dir am meisten zusagt.
Alle Sorten haben folgendes gemeinsam:

  • Bessere Stimmung
  • Gesenkte Nervosität
  • Können Schmerzmittel ersetzen
  • Können helfen Drogensucht in den Griff zu bekommen
  • Können Appetit bremsen (Nicht jeder spürt diesen Effekt)
  • In niedrigen Dosen Konzentrationssteigernd
  • Machen schläfrig in höheren Dosen
  • Blutdrucksenkend
  • Besonders bei Anfängern kann wiederholter Kratomgebrauch zu Verstopfung führen – Gesunde Ernährung verhindert das
  • Geben dem Körper wertvolle Antioxidantien und helfen dem Immunsystem damit
  • Für manche vielleicht eine Alternative zu Antidepressiva, besonders wenn Unverträglichkeiten vorliegen.

 

 

 

 

Kurzfassung Teil 1:

  • Asiatischer Baum mit motivierender, stimmungsaufhellender und schmerzstillender Wirkung.
  • Unterteilung der Sorten in 3 Stufen: Langsam, Moderat, Schnell (Gemütlich, All-Around, Motivierend)
  • Wirkt auf Opiatrezeptoren, ist aber kein Opiat, daher nur geringe Nachteile bei vielen Vorteilen
  • Suchtpotential: Vorhanden, aber sehr gering
  • Bringt Antioxidantien und blutdrucksenkende Eigenschaften mit sich

 

Weiter in Teil 2!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *