Die 7 Kratom Grundregeln

Die 7 Kratom Grundregeln

Einfache Tipps und Tricks für langfristig sichere Kratomanwendung

 

Die 7 Kratom GrundregelnHeute stellen wir dir die 7 Kratom Grundregeln für möglichst sicheren und langfristigen Genuss von Kratom vor!

Wenn du dich, ob nun aus medizinischen Gründen oder aus Überzeugung, für einen täglichen Gebrauch von Kratom entschieden hast dann ist dieser Artikel das essentiellste und wichtigste das wir dir ans Herz legen können.

Solange du dich an die 7 Kratom Grundregeln hältst wird deine Toleranz im niedrigen Bereich bleiben und du wirst die wenigen negativen Seiten dieser Wunderpflanze effizient und ohne Umstände vermeiden.

 

 

  1. Vermeide tunlichst Kratom-Extrakte oder „verstärkte“ Kratomsorten
    Diese Extrakte lassen deine Kratom-Toleranz in kürzester Zeit ins unermessliche Hochschnellen. Oft werden diese Extrakte in irgendwelchen Headshops verkauft und für ihre vermeintlich potente Wirkung angepriesen, aber glaub mir wenn ich dir sage: Es lohnt sich wirklich nicht. Willst du danach wieder dein normales Kratom genießen wirst du vermutlich mehr als Doppelt soviel für den selben Effekt brauchen. Nicht cool.
  2. Verwende nie zwei verschiedene Sorten Kratom an einem Tag.
    Entscheide dich für eine und bleib bei dieser. Erst am nächsten Tag wählst du eine andere Sorte.
  3. Verwende nie die gleiche Sorte an zwei aufeinander folgenden Tagen.
    Am besten ist es, wenn du 7 verschiedene Sorten hast, eine für jeden Tag. Jede Sorte stimuliert deine Rezeptoren anders, und indem sich die selbe Stimulation nur alle 7 Tage wiederholt entwickelt sich so gut wie keine Toleranz. Das spart Geld und ist gesünder.
  4. Versuche auch die Geschwindigkeit der Sorten von Tag zu Tag abzuwechseln.
    Du kannst schon zwei langsame Sorten hintereinander nutzen, das ist weniger schlimm als an zwei Tagen ident die selbe Sorte zu verwenden, aber es ist deutlich besser für deine Toleranzbildung wenn du auch die Geschwindigkeit abwechselst. Zum Beispiel Montag schnell, Dienstag langsam, Mittwoch moderat.
  5. Übertreibe nie mit der Menge.
    Bleib bei deinem optimalen Punkt und nutze Kratom 2-3 Mal am Tag, nicht mehr. Es ist keine Katastrophe, wenn du an einem langen Tag 4 mal Kratom nimmst, aber lass es nicht zur Regel werden. Mein eigener Konsum hat sich mittlerweile auf 2 mal 2,5g pro Tag eingependelt, damit komme ich schmerzfrei und fröhlich durch den Tag, ohne Toleranzbildung zu riskieren.
  6. Leg anfangs pro Woche 2-3 Pausentage ein um zu sehen wie du dich damit fühlst.
    Kein Muss, aber eine persönliche Empfehlung. Keine Probleme? Wunderbar, viel Spaß!
  7. Trink viel Wasser. Keine Säfte, sondern Wasser und ernähre dich gesund.
    Kratom kann dehydrierend wirken, ähnlich wie Kaffee. Wer genug trinkt hat auch langfristig keine Probleme, wer zu wenig trinkt riskiert Kopfschmerzen. Achtet auch auf genügen Ballaststoffe, sonst könntet ihr unter Umständen Verstopfungsprobleme bekommen die sich leicht vermeiden lassen.

 

Die 7 Kratom Grundregeln sind das absolute um und auf, wenn du vor hast Kratom täglich zu verwenden. Als ich mich mit Kratom angefangen habe und mich im deutschsprachigen Raum nach hilfreichen Informationen umgesehen habe fand ich nichts in dieser Art, daher musste ich alles aus der englischen Kratomcommunity mühsam zusammentragen und viel herumprobieren. Wenn dir diese 7 Kratom Grundregeln geholfen haben und sie für dich gut funktionieren lass es mich in den Kommentaren wissen, denn wenn ich damit auch nur einem einzigen Menschen weiterhelfen konnte hat sich die ganze Seite bereits gelohnt!

Wenn du neu hier bist, oder dich ein paar Begriffe verwirrt haben, schau dir bitte unseren ausführlichen Kratom Leitfaden an. Dort wird dir alles erklärt was du wissen musst.

108 Comments

  1. Täglicher kratom Konsum führt zu einer psychischen und physischen Abhängigkeit. Wird der Konsum dann eingestellt, führt das zu einem opioid Entzug, wie bei Morphium oder Heroin! Allerdings ist der kratom Entzug weniger intensiv, im Vergleich zu potenteren opioidem/opiaten. Wer denkt kratom macht nicht abhängig, soll nach “Kratom +entzug” bzw. “kratom withdrawl” Googlen. Man findet zahlreiche Berichte über den Entzug von Kratom.

    • Wir haben nie geschrieben, dass es nicht abhängig macht. Wir haben geschrieben die Abhängigkeit ist überschaubar und relativ harmlos, wenn man ein paar wichtige Regeln einhält. Schau dir die “schrecklichen” Entzugsberichte genauer an – immer waren sehr große bis gigantische Mengen Kratom im Spiel, und Sorten wurden kaum bis garnicht gewechselt. Also genau das Gegenteil von dem was wir empfehlen! So züchtet man sich natürlich eine wirklich miese Abhängigkeit. Wie hier ausführlich beschrieben tendieren hohe Kratomdosierungen dazu die selben Rezeptoren wie Opiate anzusprechen, während vernünftige Dosierungen diesen negativen Effekt vermeiden, wodurch auch kein opiatmäßiger Entzug entsteht.

      Da gibt es leider viele Missverständnisse, und der Teufel liegt oft im Detail.

    • Kratom enthält kein Opioid, woher bloss dieser Glaube kommt?

      • Leicht erklärt: Weil es fast die gleichen Rezeptoren anspricht, nur mit anderer Verteilung. Dass diese andere Verteilung quasi alle Nebenwirkungen echter Opioide ausschaltet interessiert die meisten Medien nicht, weil man dann keine Schlagzeile daraus machen kann.

      • 7-Hydroxymitragynin wirkt an Opioid Rezeptoren und somit ist es ein Opioid. Das ist alles was ein Opioid ausmacht, ich wette du hast es mit Opiat verwechselt

  2. Ich habe ca. 3 Monate übertrieben mit dem Kratom also 10gr verschidene Sorten am Tag ect. Ich hatte dan Entzugserscheinungen wie 2 Schlaflose Nächte , fühlte mich schlapp ect. nach einer woche war es wieder einigermaßen ok. Ich möchte nun wieder nach euren Tipps konsumieren. Kann ich dies ohne direkt wieder Symptome zu bekommen wenn ich pausiere ?
    lg felix

    • Wenn du zwischenzeitlich etwas Kratompause hattest und dich langsam an eine passende Dosis herantastest sollte das kein Problem darstellen. Ich kann auch empfehlen für den Anfang nur jeden 2. Tag Kratom zu nehmen, dann siehst du relativ gut wie es dir an den Tagen ohne Kratom geht und kannst es besser selbst einschätzen.

      Viel Erfolg!

  3. Finde es auch ehrlich gesagt etwas übertrieben, dass es hier so beschrieben wäre, als wäre es okay jeden Tag Kratom zu nehmen und das sogar mehrmals?! Vielleicht wird die Toleranz niedrig gehalten, aber wenn man das wirklich über mehrere Wochen macht, dann will man auch weiter sein Kratom im Alltag und das nennt man Sucht. Genauso wie man nicht jeden Tag seinen Cafe trinken sollte, sollte man auch nicht jeden Tag Kratom verwenden.

    • Hallo Basti!

      Wir gehen in unserem Guide sehr detailiert darauf ein, worauf man alles zu achten hat, wenn man vor hat regelmäßig Kratom zu nutzen. Vielleicht hast du unsere Kratomgrundregeln gesehen. Wer sich an diese hält, der wird tatsächlich wenig bis garkeine Probleme mit täglichem Kratomkonsum haben. Es ist auch nicht so, dass wir jedem dazu raten würden, es geht vielmehr dafür eine sichere Methode für Menschen zu finden die Hilfe benötigen die Kratom ihnen bieten könnte.

      Ich selbst bin zB. chronischer Schmerzpatient. Jeden Tag Kratom zu nutzen ermöglicht mir erst einen schmerzfreien Alltag, ohne auf Schmerztabletten angewiesen zu sein, die sehr heftig für Leber, Nieren und den Magen sind, besonders langzeitig. Ist es nun Sucht, wenn ich zum Leben etwas brauche? Ich glaube schmerzfrei sein zu wollen ist ein natürliches Bedürfnis und jeder Mensch hat ein Recht schmerzfrei zu leben. Wenn sonst nichts hilft, oder man schlichtweg die natürliche Route gehen will halten wir Kratom für eine gute und effektive Alternative.

      Wir bestreiten auch nirgends, dass Kratom nicht zu einer leichten(!) Sucht führen kann, immerhin haben wir zu dem Thema extra einige Artikel die erklären wie eine Sucht entsteht, und wie man sie wieder loswerden kann, und was man dabei für Nebenwirkungen zu erwarten hat. Wir bieten nur Infos – was man daraus macht ist immer eigene Verantwortung.

      Lange Rede kurzer Sinn: Täglicher Kratomkonsum bei Schmerzproblemen oder anderen Leiden bietet für manche Menschen eine Hilfe die sie anderswo nicht finden konnten, und ist Welten harmloser als von starker Opiatmedikation abhängig zu sein. Mir hat diese Pflanze jedenfalls mehr oder weniger das Leben gerettet. Da nehm ich eine leichte Sucht persönlich bewusst und gerne in Kauf, weil die Vorteile die Nachteile klar überwiegen. Um auf Nummer sicher zu gehen mache ich regelmäßig 2-4 Wochen Kratompause. Auch das empfehlen wir in unseren Guides!

      Ich hoffe ich konnte damit deine Bedenken, dass wir fahrlässig schlechte Dinge empfehlen würden etwas besänftigen. Wenn du Fragen hast darfst du sie jederzeit gerne stellen, oder weitere Bedenken äußern. Ich gehe gerne darauf ein. Transparenz und Ehrlichkeit ist uns sehr wichtig.

  4. Danke für eure Ratschläge 🙂 ich konsumiere seit Februar diesen Jahres (fast) täglich Kratom nach euren Ratschlägen (2-4 mal täglich). Es baut sich keine Toleranz auf und als ich eine Woche im Mai medikamentenbedingt pausieren musste hatte ich weder cravings noch körperliche Entzugserscheinungen. Lediglich meine Dosis ist mit 3,75 g höher als bei euch. Das liegt allerdings daran, dass ich mir kein teures Kratom leisten kann und mich mit der “okayen” Qualität von kratometc begnügen muss. Also für chronische Schmerzpatient*innen sehr zu empfehlen die Methode 🙂

    • Hallo Becci!

      Freut mich, dass wir dir helfen konnten! Das deine Dosis höher ist muss nichtmal zwingend an der Qualität liegen, manche Menschen haben von Natur aus eine etwas größere Toleranz. 🙂
      Das Entzugserscheinungen bei dir ausblieben ist ein sehr gutes Zeichen! Scheinbar machst du alles richtig. 🙂
      (Auch wenn ich persönlich nicht 4x täglich auf Kratom zurückgreifen würde, da summiert sichs dann schnell.)

      Solltest du jemals auf Probleme stoßen, melde dich einfach, wir haben sicher den einen oder anderen hilfreichen Ratschlag parat.

      liebe Grüße,
      Bär

  5. Arne Winterstein

    Toller Bericht, werde mir das mal aneignen. Konsumiere nun seid 4 Jahren. Nach zwei Jahre habe ich halbes Jahr Pause gemacht und dann 2 Jahre bis heute weiter gemacht.

    Kratom ist ein sehr Personenabhängige Pflanze. Der eine Reagiert so, der andere so. Wie hier gesagt wurde waren bei den schlimmen Entzügen entweder andere Optiate oder Drogen im Spiel, oder die Mengen war wirklich heftig. Psychisch Labile sind natürlich auch anfälliger. Wer aber normal Konsumiert hat wird einfach nur ne Woche ne Grippeartgen Entzug haben. Genau so fühlt es sich an. Nicht mehr und auch nicht weniger. Körperliche Abhängigkeit? Bezweifel ich da ich oft kleine Pausen eingelegt habe. Keine Probleme gehabt.
    Ich habe ein Bandscheibenvorfall und leide an RLS. Mit nur wenig Kratom Lebe ich Schmerz und RLS frei! Würde ich die Medikamente nehmen, Restex als Beispiel, würde es mir deutlich schlechter gehen. Denn die Nebenwirkungen sind schlimm. Nebenwirkungen bei Kratom? Da muss ich echt suchen. Schwitzen und Überlkeit bei zuviel Kratom. Das wars auch schon. Kann sein das Niere und Leber in anspruch genommen wird, aber kein vergleich zu Tillidin und L-Dopa! Wer wie hier beschrieben einen Ordentlichen Umgang betreibt hat nix schlimmes zu befürchten! Es mag Ausnahmen geben, aber die Regel ist auf unserer Seite. Dazu ist eins wichtig, bei Kratom ist WENIGER = MEHR!!!! Das machen bestimmt 70% der User falsch wenn ich die Foren so lese im Netz. Schwindel? Zuviel Kratom… Übelkeit? Viel zu viel Kratom! Nur wenige Gramm reichen um seinen Gewünschten Effekt zu erreichen. Ich Lebe seid 4 Jahren mit kaum Toleranz. Und Dank diesem Tollen Bericht hier, werde ich mich nochmals umstellen und diese 7 Punkte einhalten. Das ich selber nicht drauf gekommen bin, denn die Punkte leuchten ein. Macht aus Kratom nicht mehr als es wirklich ist. Ein Erwacchsener Umgang und alles ist gut. Kratom ich ist tatsächlich genauso Gefährlich wie Kaffee. Nikotin reiht sich auch da ein. Abgesehen von den anderen Giftstoffen im Tabbak. Lasst die Leute Leben… Ich zum Beispiel kann Alkohol nicht am Kopp haben und sehe da auch gefahren… Aber mann muss den Menschen ein wenig selbstbestimmung zugehstehen.

    Danke für den Bericht!Und alles beste vorallem an diejenigen, die mit Kratom Ihre Krankheiten erträglicher machen wollen!

    LG

    • Hallo Arne!

      Danke für deine Rückmeldung! Freut mich sehr zu lesen. Du sprichst da ein paar sehr wichtige und richtige Dinge an, und meine persönliche Erfahrung deckt sich sehr mit dem was du da schreibst.
      Ich hoffe, dass dir Kratom noch viele weitere Jahre gute Dienste leistet. Falls du jemals spezifische Fragen zu Kratom hast kannst du uns jederzeit gerne kontaktieren, wir helfen da gerne weiter.

      Übrigens kam vor kurzem eine neue Studie zu Kratom heraus, welche beweist, dass Kratom viele der positiven Effekte von Opiatmedikamenten mitbringt, ohne die Nebenwirkungen. Also im Grunde das, was Kratomnutzer schon lange wissen. Zum Beispiel kann eine Überdosierung von Opiatmedikation dank den muskelentspannenden Effekten zu Atemstillstand führen, bei Kratom hingegen ist das völlig ausgeschlossen, da Kratom die Muskulatur und auch anderes völlig in Ruhe lässt. Nicht umsonst gibt es keine dokumentierten Todesfälle mit Kratom, während sich die Todesfälle mit Opiat- und gewöhnlicher Schmerzmedikation massiv häufen und in die Tausende gehen…

      liebe Grüße,
      Bär, kratominfo.eu

  6. Hi,

    finde es toll das ihr Informationen im deutschsprachigen Raum zum Thema Kratom bietet!

    Eine Frage, wenn sich bereits eine Toleranz gebildet hat, kann diese durch längeren Verzicht VOLLSTÄNDIG legen? So das man wirklich mit den besagten 2-3g auskommt. Und ich verstehe nicht ganz warum man nicht am gleichen Tag eine andere Sorte nehmen soll?

    • Gerne doch!

      Toleranz kann man vollständig loswerden. Je nach schwere der Toleranz mit entsprechend langem Verzicht. In unserem Leitfaden werden deine Fragen ausführlich beantwortet.
      Um dir dennoch eine kurze Antwort darauf zu liefern: Jede Kratomsorte ist etwas anders in der Wirkung. Sagen wir als sehr einfaches Beispiel Kratom spricht generell Rezeptor B im Gehirn an. Dann spricht Red Vein vielleicht Rezeptor B-1 an, und ein Borneo Green Rezeptor B-2. Wechselt man die Sorten jeden Tag, dann hat jeder Rezeptor einen Tag Pause und kann sich erholen, während sein Nachbar beschäftigt wird. Würdest du beide Sorten am selben Tag nehmen, hätte keiner der Rezeptoren je Pause, und du hättest viel schneller eine Toleranz am Start. Das Wechseln der Sorten verhindert schlicht einen zu schnellen Gewöhnungseffekt für dein Gehirn.

  7. Ich nehme Kratom seit knapp 4 Jahren. Am Anfang nur gelegentlich, zwischendurch dann auch mal 5 Tage nicht. Seit knapp 2 Jahren nehme ich täglich Kratom, bevorzugt Bali maeng da. 200g reichen einen guten Monat. Die Tagesdosis liegt bei 5g am Tag, am Wochenende auch schon mal ein wenig mehr. Ich konsumiere ausschließlich abends und am Wochenende lege ich in der Nacht gerne einmal nach. Möchte jetzt für einige Zeit nichts mehr nehmen, mache mir aber Gedanken, ob sich bei mir ein körperlicher Entzug bemerkbar machen wird. Im den ganzen Foren liest man ja so einiges über Kratomentzug aber meist sind die Dosen deutlich höher. Hat einer von euch vielleicht Erfahrungen mit Einen “Entzug” bei meiner konsumierten Menge?! Wäre euch sehr dankbar 🙂

    • Hallo Kikolu!

      5 Gramm sind eigentlich eine Menge bei der keine großen Probleme auftreten sollten. Allerdings hast du ja nach eigener Aussage (fast?) immer die selbe Sorte verwendet – etwas, von dem wir strikt abraten, weil es da eben sehr schnell zu einer körperlichen Abhängigkeit kommen kann die sich bei Entzug sehr unangenehm bemerkbar macht. Ich würde dir raten es für 1-2 Wochen mit “Stem and Vein” Kratom zu probieren und die Dosis langsam zu verringern. Dann nimmst du ein paar Tage kein Kratom, und solltest du Beschwerden haben kannst du dir mit einer möglichst geringen, aber wirksamen Menge aushelfen, ehe du wieder ein paar Tage auslässt. Mit einer so langsamen Entwöhnung solltest du kaum auf Probleme stoßen.

      schönen Gruß,
      Bär

  8. Sehr gute Bericht!
    Eine Frage stellt sich aber noch für mich ,woran erkennt man nicht Kratom-Extrakte oder „verstärkte“ Kratomsorten und woher bekommt man Kratom “rein”?Ich selber hab immer nur Extrakte von azarus konsumiert.

    • Danke!
      Ob Extrakt, verstärkt oder naturbelassen steht eigentlich immer beim Kauf dabei. Bei den gängigen Kratomshops, von welchen wir hier auch ein paar verlinkt haben, gibt’s Kratom eigentlich nur als naturbelassenes Blattpulver. Kratom wird hauptsächlich bei Smartshops als Extrakt angeboten, und das noch ziemlich überteuert. Aber wir raten von Extrakten ja ohnehin generell ab.

  9. Hallo Bär!
    Ich nehme Kratom seit ca. 3 Wochen so wie oben empfohlen. Hab da aber noch einige Fragen:
    1. Warum gelten zb. Sumatra Red Vein und Thai Red Vein als zwei verschiedene Sorten, obwohl beide “rot” sind?
    Ich frage wegen der möglichen Toleranzbildung.
    2. Kennst du einen Händler, der Kratom in vegetar. Kapseln anbietet?
    3. Wie machst du das im Urlaub im Ausland ( Grenzkontrolle)? Nicht überall ist Kratom legal… oder als Heil-/Schmerzmittel bekannt. Gibt das nicht Ärger?

    • Hallo Christian!
      1. Jein. Red Vein Sorten sind fast immer als “schnell” (sprich eher belebend, motivierend) zu bezeichnen, von ihrer Art her. Den bestmöglichen Effekt einer Toleranzvermeidung hast du, wenn du Sorten abwechselst die sich in ihrer Art unterscheiden. Die Herkunft ist eher sekundär, sollte aber trotzdem nicht unterschätzt werden. Optimal wäre zB. nach einer Sumatra Red Vein eine Green Malay oder ähnliches zu verwenden. Wenn du keine andere Möglichkeit hast ist es aber immernoch besser Sumatra Red und Thai Red abzuwechseln, als nur eine davon zu nutzen.

      2. Ich fand noch keinen Händler der Kratom in Kapseln anbietet. Das liegt vermutlich daran, dass Händler in möglichst viele Länder versenden wollen, und in vielen Ländern darf Kratom nicht zum Konsum verkauft werden. Als Pulver lässt es sich noch als Färbemittel deklarieren, in Kapseln wird es dann schon schwieriger. Wir überlegen aber selbst vegetarische Kratomkapseln anzubieten, sobald alle rechtlichen Dinge ausreichend geklärt sind. Was dauern könnte, undurchsichtig wie die Regelungen bezüglich Kratom sind…

      3. Ich nutze normalerweise Kratompulver. Da ich im Urlaub aber ungerne eine Feinwaage mitschleppe (wirkt zu suspekt) mache ich mir vorher meistens Kapseln und kläre ab, ob ich sie ins Ziel-Land mitnehmen darf. Ist das nicht der Fall mache ich, wie vor meinem letzten Urlaub, ein paar Wochen vorher langsamen Kratomentzug und verzichte für die Dauer des Urlaubs darauf. Temporär kann ich mir da mit herkömmlichen Schmerzmitteln auch behelfen.

      schönen Gruß,
      Bär

  10. Besorgter Freund

    Hallo, was sagt ihr zu jemandem der ca. 3 x täglich 3 grosse Esslöffel und manchmal sogar mehr nimmt.

    Auf Grund psychischer Probleme ? Kratom hilft demjenigen laut ihm gegen Angstzustände und Panik Attacken…

    Derjenige nimmt aber auch 3 x täglich ca. jeweils mind. ca. 20 gramm morgens, mittags & abends also ca. 60 – 80 Gramm täglich (!).

    Und das schon über eine längere Zeit, er sollte es wirklich dringend runter dosieren oder? Wie viel sollte man täglich maximal einnehmen können?

    Er ist glaube ich auch relativ süchtig, hat aber auch wie gesagt psyhische Probleme und kommt so halt relativ Angstfrei durch den Alltag durch das Kratom aber gibt halt auch viel Geld aus, und keiner weiss wie (un)gesund das bei der Menge dauerhaft ist oder?

    • Eine generelle Aussage zu treffen, ohne mehr über die Person zu wissen ist sehr schwierig, da ja jeder Mensch ganz unterschiedlich empfindlich auf Kratom reagiert. Wo ein anderer nur 2 Gramm braucht um eine gute Wirkung zu erzielen gibt es auch Leute die 10 Gramm brauchen, für den selben Effekt.

      Hält derjenige sich an wichtige Empfehlungen wie das Abwechseln der Sorten, oder nutzt er stets die selbe Sorte?
      Wenn letzteres der Fall ist hat er sich seine Toleranz ziemlich sicher ruiniert und in astronomische Höhen getrieben.

      Wie konsumiert er? Nach dem Essen? Auf leeren Magen? In Pulverform? Als Tee?
      Auch das ist wichtig um einen gesünderen und effektiveren Umgang mit Kratom zu sichern. Auf leeren Magen, verbunden mit einem natürlichen Kratomverstärker wie Piperin (schwarzer Pfeffer) ist für die meisten Menschen die effektivste Art Kratom zu nehmen. Ich persönlich benötige damit stets 0,5-1g weniger für die selbe Wirkung. Auch Tee wäre vielleicht einen versuch wert. Die meisten sagen zwar, dass Kratom als Tee viel schwächer wirkt, aber ich kenne auch ein paar Ausnahmen für die die Wirkung mit Tee deutlich stärker ausfällt.

      Hier ein eventueller Lösungsansatz:
      Auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen wegen der psychischen Probleme und der scheinbar suchtanfälligen Persönlichkeit. Nur ein Arzt kann (und darf) fachmännisch bewerten was gegen die Angstzustände getan werden kann, und vorallem kann ein Arzt deinem Freund zumindest temporär Medikamente verschreiben die mit dem Angstproblem helfen, so, dass dein Freund den Kratomkonsum langsam reduzieren kann ohne, dass seine Angstzustände zurückkommen. Er muss das Kratom ja nicht komplett aufgeben wenn es ihm hilft, aber es wäre sehr, sehr wichtig von dieser astronomischen Menge Kratom weg zu kommen. Dein Freund konsumiert an einem Tag das, was ich in 3 Wochen brauche. Ich würde also nichtmehr von “Kratomgebrauch”, sondern ganz klar von “Kratommissbrauch” reden.

      Gerne helfen wir dir und deinem Freund in noch ausführlicherer Form, damit eine Reduktion der Kratommenge möglichst problemfrei und sicher abläuft. Du kannst dich gerne nochmal melden.

      liebe Grüße,
      Bär, Kratominfo.eu

  11. Sehr guter und informativer Bericht!
    Hab aber noch Fragen.
    1.Wie verstehen ich das mit den 7.Sorten es gibt doch nur roten,grünen und weißen Kratom?
    2.Darf ich am Tag also theoretisch 3mal 2,5g Kratom also insgesamt 7,5g konsumiert?
    3.Wie mach ich das genau wenn ich Kratom 3mal Täglich in kleinen Dosen nehme warten ich bis die Wirkung nachläst von der 2 Einnahme?

    • Hallo Peter!

      1.
      Kratomsorten unterscheiden sich nicht nur in ihrer Farbe, sondern auch in ihrer Herkunft und Wirkweise. Kratom der selben Farbe kann eine andere Wirkung bringen, wenn es eine andere Herkunft hat, und wird bei uns daher als eigene Sorte gezählt. Eine ausführliche Erklärung dazu findest du in unserem Kratomleitfaden. Bitte schau dir den Leitfaden an, das dürfte alle deine Fragen beantworten. Es ist wichtig, sich ausführlich zu informieren! Finden kannst du den Leitfaden hier: http://kratominfo.eu/kratom-leitfaden/

      2. und 3.
      Bei Kratom gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr. Sowohl in der Dosierung, als auch in der Häufigkeit. Ich zum Beispiel kann 3 Gramm Kratom nehmen und eine sehr, sehr angenehme Wirkung haben. Leider werde ich dann aber meistens 3 Stunden später etwas müde. Nehme ich hingegen nur 2,5g habe ich eine leicht schwächere Wirkung die dafür aber viel länger anhält und weitaus stimulierender ist. Weniger Kratom zu nehmen bedeutet also nicht auf etwas zu verzichten, im Gegenteil, man hat oft mehr davon. Theoretisch kannst du Kratom durchaus 3x am Tag nehmen, wobei sich das von der Zeit her nur schwer ausgeht. Wenn du nämlich Kratom nachdosierst wärend die Wirkung der ersten Einnahme noch nicht völlig nachgelassen hat bekommst du meist einen sehr abgeschwächten, “langweiligen” Kratomeffekt. Du wirst mit Sicherheit nur dann das meiste aus dieser Pflanze holen können wenn du sie einmal, oder maximal zweimal mit möglichst großem Zeitabstand verwendest. Denkbar wäre 1x um 9 Uhr, und dann wieder 1x um 17 Uhr, das sollte für die meisten Menschen gut funktionieren. Auf jeden Fall gilt es vor einer zweiten Portion abzuwarten bis die Wirkung der ersten Portion gefühlsmäßig völlig abgeklungen ist. Du kannst auch mal ausprobieren wie das ist, wenn du nur 3-4 Stunden wartest bevor du die nächste Portion nimmst. Du wirst feststellen, dass die Wirkung dann viel schwächer ausfällt, und auch hochdosieren dann keine Verbesserung bewirkt.

  12. Guter und vor allem der einzige Brauchbaren Informationen in Deutsche Raum!!
    Aber 2Sagen intressieren mich noch….
    -Kann man zu kleinen Kratom Mengen auch Booster wie Kurkuma (Gelbwurzel) verwenden damit die Wirkung deutlich länger wirkt?
    -Ist es auch möglich die Toleranzbildung durch Magnesium citrat zu umgehen oder durch anderen Natürlich Stoffe?

    • Dankeschön, freut uns! 🙂
      Kratom lässt sich tatsächlich verstärken, und das ohne eine höhere Toleranzbildung zu riskieren. Allerdings ist da weniger Kurkuma das, was die Wirkung verstärkt, sondern Piperin/Bioperin, also schwarzer Pfeffer. Ich nehme stets 10-15 Minuten vor Kratom dieses Curcumin mit Bioperin. Bei mir verstärkt das deutlich den euphorischen Effekt von Kratom und verlängert die Wirkung bei manchen Sorten um fast eine Stunde.
      Magnesium Citrat hat keinerlei Einfluss auf Toleranzbildung. Die einzige Möglichkeit die Toleranzbildung zu umgehen ist es, sich an unsere 7 Kratom Regeln zu halten. Wir haben viel herumexperimentiert, ein vernünftiger Umgang mit Kratom ist der einzig sichere Weg Toleranzbildung zu vermeiden.

      Viel Erfolg!

  13. Toller Bericht der mich neugierig gemacht hat, ich leider schön seit Jahren unter starken Rückenschmerzen und hab seit kurzem Probleme mit starken Nebenwirkungen der Schmerzmittel weswegen ich sie nicht mehr weiter nehme möchte und ich es mal mit Kratom versuchen wollte. Das Probleme ist nur es gibt total viele Sorten, und ich würde gerne wissen welche 7 Sorten man am besten benutzen könnte?

    • Hallo Klaus!

      Ich habe gerade gestern von einem Bericht eines 50-Jährigen gelesen der sich wegen Rückenschmerzen kaum mehr aus dem Haus bewegt hat, und nun mit Kratom sogar wieder seinen Garten pflegen kann. Besonders bei Rückenschmerzen die sich nicht anderweitig wegtherapieren lassen ist Kratom sicher eine gute Option!

      Bezüglich der Sortenauswahl würde ich dir empfehlen erstmal nur 3 Sorten zu bestellen um zu prüfen wie du auf Kratom reagierst. Am Besten eine Green Vein, White Vein und Red Vein Sorte. Wenn dir die Pflanze gefällt kannst du dann mehr Sorten nachbestellen. Eine direkte Sortenempfehlung kann ich dir nicht abgeben, da jedem andere Sorten besser gefallen, das ist sehr individuell. Zur allgemeinen Orientierung kannst du dich hier mal umsehen, da haben wir ein paar Berichte drin: http://kratominfo.eu/produktbewertungen/

  14. Toller Bericht!
    Ich will jetzt auch damit anfangen da ich schön seit Jahren unter Rheuma leide und Ärzte und Heilpraktiker mir nicht mehr weiterhelfen konnten.Die Frage ist nur gibt es auch z.b Probier-Pack wo gleich mehrere Sorten drin sind?

    • Hallo Sahra,
      einen Probierpack gibt es, zum Beispiel hier:
      http://kratominfo.eu/das-erste-mal-kratom-kaufen/

      Wenn du allerdings nach Deutschland bestellen willst ist es weniger ratsam aus den USA zu bestellen. Da bietet sich dann eher sowas hier an: http://kratominfo.eu/querbeet-green-malay-kratom/
      Da gibts auch kleine Packungen, aber leider kein wirkliches “Probier-Pack”. Was du machen könntest wäre den Händler direkt anschreiben und mitteilen, dass wir den Shop empfohlen haben, und ob es möglich wäre dir ein kleines Probierpack zu verkaufen. Für gewöhnlich sind die dann sehr freundlich und entgegenkommend, so, dass sie dir vllt. zum Kauf einer Sorte ein oder zwei Portionen anderer Sorten gegen einen kleinen Aufpreis, oder sogar gratis, dazugeben.

  15. Hallo :), danke für diese Regeln. Ich bin gerade erst mit Kratom bekannt geworden und möchte natürlich alles richtig machen um möglichst nicht abhängig zu werden. Die Wirkung finde ich ganz toll. Welche Sorten zählen denn zu schnellen und welche zu langsamen Sorten?

    Lg

    • Hallo Vio,

      die meisten Maeng Da Sorten, und das meiste mit Thailändischer Abstammung ist eher als “schnell” zu bezeichnen, wobei “Bali” Sorten meistens langsam sind. Auch Malay sind oft eher moderat/langsam in ihrer Wirkweise.

  16. Sehr hilfreicher Bericht.
    Die Frage die sich mir noch stellt kann ich auch Thai Maeng da nehmen oder baut sich so eine stärkere Toleranz auf im gegensatz zu den normalen Kratomsorten.

    • Warum sollte Thai Maeng Da keine normale Kratomsorte sein? Wie kommst du zu diesem Schluss? Thai Maeng Da kann auf die selbe Weise verwendet werden wie jede andere Sorte auch, kann aber bei vielen Leuten etwas niedriger dosiert werden, da es oft etwas potenter ist.

  17. Guten Abend Bär,

    nachdem ich schon viel über Kratom gelesen habe, habe ich mir 5 x 20 g zum Probieren bestellt. Ich geh häufig abends am Stock, weil mir einfach alles weh tut. Jetzt habe ich die Hilfe im Haus, traue mich jedoch nicht ran 🙁

    Ich muss tagsüber dauerhaft präsent sein und auch Auto fahren, das schließt die Nutzung doch aus, wenn ich es richtig gelesen habe?

    Ich würde nur zu gerne die Voltaren in die Ecke stellen, die bislang zur freien Verfügung stehen.

    Wie steig ich am besten ein? Daß ich mich nicht traue, hängt unter anderem an negativen Erfahrungen mit Cannabis und daran, daß ich nur höchst ungern die Kontrolle über mich abgebe.

    Es wäre toll, wenn du mir helfen kannst.

    VLG

    • Hallo Michaela!

      Mir selbst wurde mit meinen Schmerzproblemen mehrfach Cannabis empfohlen, was ich aber stets abgelehnt habe, da ich im Alltag funktionieren will, und vorallem klare Gedanken haben will. Ich wollte nicht “drauf” oder “high” sein, nur um mich wieder gesund zu fühlen. Erstrecht langfristig! Es klingt, als würde es dir gleich gehen, und ich kann dich beruhigen: Kratom verändert deine Wahrnehmung nicht. Du wirst immernoch du selbst sein, und du wirst nicht benebelt sein. Kratom kann, wenn zu hoch dosiert, etwas müde und träge machen. Aber eben nur, wenn man es zu hoch dosiert. Stimmt die Menge, dann ist das Gegenteil der Fall und Kratom wirkt eher wie ein guter, lang anhaltender Kaffee mit schmerzlindernder Wirkung.

      Körperliche Arbeiten und Denkaufgaben werden mit Kratom nicht beeinträchtigt, im Gegenteil, für manche wirds sogar deutlich einfacher. Den Hinweis mit dem Autofahren haben wir vorallem aus Gründen der Vorsicht hier untergebracht, weil wir vermeiden wollen, dass jemand der noch keine Ahnung von Kratom hat gleich beim ersten Mal damit Auto fährt oder dergleichen. Ich würde an deiner Stelle an einem freien Tag mit Kratom beginnen, um zu sehen wie es auf dich wirkt und wie du dich damit fühlst. Vorallem auch, um die richtige Dosierung zu finden. Ist diese gefunden, und du kennst die Effekte der Pflanze, dann wirst du selbst entscheiden können, ob man damit nun Autofahren sollte oder nicht.

      Bei einer niedrigen, stimulierenden Dosierung treten normal keine Beeinträchtigungen der Wahrnehmung oder Reaktionszeit auf, wodurch Autofahren kein Problem sein sollte. Wie gesagt: Probier am Besten aus wie DU dich mit Kratom fühlst, dann wirst du wissen, was geht und was nicht.

      liebe Grüße,
      Bär

      • Vielen herzlichen Dank Bär!

        Du hast mir meine Angst vollkommen nehmen können und ich habe es heute erstmalig ausprobiert.

        Das Schmerzlevel ist deutlich gesunken, aber im Kopf bin ich nicht klar. Gibt sich das mit weiterer Einnahme? Wobei ich nicht vor habe, gleich morgen wieder etwas zu probieren.

        Also nicht klar im Sinne von “fühlt sich an wie immer”. Aber auch nicht benebelt. Eher so, als würde ich leicht neben mir stehen. Und mir ist ultrawarm! Blutdruck ist aber vollkommen in Ordnung.

        Hab 2g nach der Methode “toss’n wash” genommen, bin da einfach mal dem Erfahrungsbericht zum Green Malay gefolgt.

        Ich bin sehr positiv überrascht, was die schmerzlindernde Wirkung betrifft!

        Viele liebe Grüße
        Michaela

        • Immer gerne! 🙂
          Wenn du dich nicht “klar” fühlst kann das an 3 Dingen liegen:
          1. Dein Körper kennt Kratom noch nicht und reagiert besonders die ersten paar Male sehr sensibel, wodurch die Wirkung stärker ausfällt und auch mehr bewusst wahrgenommen wird. Sollte es daran liegen wird sich das mit der Zeit legen, meistens schon innerhalb der ersten Woche.
          2. Vielleicht braucht du weniger als 2g für deine optimale Wirkung. Die Dosierung ist ja bei jedem Menschen anders. Vielleicht versuchst du es das nächste Mal bei dieser Sorte mit 1,5g. Es kann gut sein, dass dir das besser passt. Das dir warm wurde ist normal, das kommt manchmal vor. Fällt der Effekt allerdings besonders stark aus kann das ebenso ein Zeichen dafür sein, dass du weniger Kratom benötigst als du verwendet hast.
          3. Verschiedene Sorten, verschiedene Wirkweisen. Es gibt Sorten, bei denen spüre ich lediglich die schmerzlindernde Wirkung, aber keine zusätzliche Motivation, und wieder andere bei denen ich mich fühle, als wäre ich gemütlich in eine warme Decke eingehüllt. Da gilt es auszuprobieren welche Sorten die eigenen Bedürfnisse am Besten abdecken und welche am Besten in den eigenen Alltag passen. Die gemütlichen Sorten packe ich zum Beispiel lieber auf ein Wochenende, während die “produktiveren” für unter der Woche reserviert sind. Am besten ist es sich Anfangs eine Art “Kratom Tagebuch” zuzulegen wo man notiert an welchem Tag welche Sorte in welcher Menge genutzt wurde, und wie es sich angefühlt hat. Anhand dessen kann man dann weitaus besser den nächsten Einkauf planen. 🙂

          Freut mich, dass Kratom dir mit dem Schmerz helfen konnte!

          Liebe Grüße,
          Bär

          • Guten Abend Bär 🙂

            Wenn ich die Berichte hier Revue passieren lasse und sie mit meiner Erfahrung vergleiche, die ich bislang gemacht habe, kann ich nur völlig konträr berichten. Red ist nicht schnell, aber effektiv. Ich brauche vor allem sedierende Wirkung als Beimischung zur Analgese. Green ist schwierig, weil ich den Tritt in den Hintern am Abend absolut nicht gebrauchen kann. White habe ich nicht im Probierpaket dabei gehabt, werde ich aber probieren, wenn ich nachbestelle. Vielleicht kannst du zur Wirkung noch ein Wort verlieren? Wenn es stark motivierend wirkt, würde ich eher darauf verzichten.

            Die Einnahmeregeln kann ich gar nicht einhalten, es wirkt aber trotzdem, im Gegensatz zu den Berichten auch nicht verzögert, oder sonstwie negativ. Mein Tagesablauf lässt eine Einnahme auf nüchternen Magen eher nicht zu. Toss and wash hat bislang mit allen Sorten funktioniert, ich bin aber auch nicht sonderlich empfindlich, wenn es um den Geschmack “bitter” geht. Übel wurde mir bislang niemals, der Abstand zur letzten Malzeit betrug immer so um die 2 STunden.

            Wirklich grandios ist die Analgese aller bislang getesteten Sorten. Ich bewege mich da immer im Rahmen von 2g am Abend und auch wirklich nur am Abend. Heute habe ich nach 3 Tagen Pause das Thai Maeng Da probiert. Joh, das ist echt ordentlich und weniger tut es bestimmt auch.

            Sehr interessant ist die Wirkung im Vergleich zur klassischen Variante, die bei mir aus Voltaren besteht, bzw. bestand. Am Sonntag hab ich noch mal die Chemiekapseln genommen, aber die Wirkung blieb weit hinter Kratom zurück.

            Ich werde mir jetzt noch die Curcumin-Bioperin-Kapseln zulegen. Du schreibst von verbesserter Wirkungsaufnahme, darf ich also davon ausgehen, daß ich das Kratom dann auch mengenmäßig reduzieren kann? Also so in die Richtung 1,5g statt 2g?

            Und zum Abschluß noch eine Frage, ob DAS wohl mit Kratom zu tun hat: Mein Mann ist es gewohnt, nachts von mir geweckt zu werden. Durch Zähneknirschen, Schnarchen, oder auch Luft anhalten (Apnoe) . Neulich, nach Borneo red, habe ich nachts gesungen ^^

            Entspannte Grüße

            Michaela

          • Hallo Michaela!

            Das ist ja mal ein interessanter Bericht! Zeigt auch wieder mal deutlich, wie unterschiedlich verschiedene Menschen auf verschiedene Kratomsorten ansprechen. Dass du zum Teil “konträre” Erlebnisse hattest ist völlig normal. Auch ich habe Sorten, die bei mir ganz anders wirken als zB. bei meinem Bruder – und der sollte mir genetisch ja eigentlich recht ähnlich sein. Deswegen ist auch alles, was wir hier auf der Website teilen als Orientierung und nicht als absolute zu verstehen. 🙂

            Wobei Red Vein auch nicht gleich Red Vein ist, denn das Herkunftsland kann die Wirkweise stark beeinflussen! Vielleicht probierst du also mal eine Red Vein Sorte aus einem anderen Land. Also, das heißt, solltest du mir der derzeitigen nicht zufrieden sein, aber so klingts ja mal nicht. Viele Nutzer berichten davon, dass Red für sie die stärkste schmerzlindernde Wirkung hat, gut, wenn das bei dir auch so ist. (Ich persönlich habe bei Red nämlich eher geringe schmerzlindernde Qualitäten bemerkt, wo wir wieder bei den Unterschieden von Person zu Person sind.)

            Falls dir Green zu stimulierend ist kannst du auch versuchen es ein bischen höher zu dosieren (also so0,2-0,5g mehr), dann sollte der Stimulierende Effekt abnehmen und der Betäubende zunehmen.

            Curcumin mit Bioperin hat eine ganz eigene Art Kratom zu verstärken. Es ist nicht wirklich so, dass das Kratom dadurch einfach “Stärker” wird und man schlichtweg weniger braucht, sondern mehr so, dass die Wirkung “verbessert” wird. Nehme ich Curcumin mit Bioperin zu meinem Kratom hält die Wirkung durchschnittlich 1-2h länger und fühlt sich nochmal besser an, bei gleicher Menge. Ob du da gleich 0,5g weniger nehmen brauchst ist fraglich, aber 0,2g weniger sind vermutlich schon drin. Ausprobieren! Lohnen tut sichs meines Erachtens so oder so, auch unter dem Aspekt, dass Curcumin natürlich entzündungshemmend wirkt und daher auch mit mancher Art von Schmerzen helfen kann.

            Dass dein Zähneknirschen weniger wurde (oder ganz weg ist?) kann schon mit Kratom zusammenhängen, zumal Zähneknirschen ja oft durch Stress und Anspannung im Körper erzeugt wird, und verringerte Schmerzen senken das Stresslevel. Ebenso kann Kratom Muskelspannungen lösen. …Singen tut man ja eher, wenn man entspannt ist. 😀

            Freut mich, dass dir Kratom (und unser kleines Webprojekt hier) weiterhelfen konnten!
            Lieben Gruß,
            Bär

  18. Hey, tolle Seite!

  19. Ich hätte nur eine Frage zur 2. Regel. Warum darf man nicht 2 verschiedene Sorten an einem Tag nehmen? Wenn ich jetzt sagen wir 8 verschiedene Sorten habe, kann ich ja am ersten Tag zwei verschiedene Sorten nehmen und die nächsten 6 Tage dann die anderen sechs, oder?
    Danke für eine Antwort!

    • Wir wollen unsere Artikel kurz und informativ halten, mit so wenig Raum für Verwirrung wie möglich. Deswegen gehen wir da nicht auf alle Ausnahmen oder Eventualitäten ein. Theoretisch kann das funktionieren was du beschreibst, wobei das wieder auf die Sorte ankommt. Wenn du zum Beispiel an einem Tag eine schnelle und eine langsame Sorte verwendest, dann ist nur 1 Tag Pause, statt 2, dazwischen, ehe die wieder eine von beiden verwenden wirst. Regelmäßig gemacht kann das die Kratomtoleranz erhöhen, was wir ja nicht wollen. Zwei verschiedene langsame Sorten zu verwenden funktioniert da schon eher, aber da stellt sich dann die Frage: Wieso sollte man das machen wollen? Was spricht dafür?

      • Ja für zwei verschiedene langsame am gleichen Tag spricht nix. Eine schnelle am Vormittag und eine langsame am Nachmittag ist natürlich schon bequem, aber du hast sicher Recht, langfristig isses wahrscheinlich nicht so toll.
        Was mir jetzt aber grade eingefallen ist – die meisten erhältlichen Thai Maeng da Sorten sind ja eigentlich Mischungen aus grün, weiß und rot (das ursprünglich Originale gibts ja wegen Verbot in Thailand nicht mehr glaub ich). Die zu nehmen ist nicht so gut oder?

        • Woher hast du dieses Gerücht? “Thai” ist nur die Bezeichnung für den Ursprungsort der Pflanze, also wo sie sich entwickelt hat oder gezüchtet wurde! Das heißt noch lange nicht, dass der Baum auch in Thailand stehen muss. Das Verbot in Thailand hat also keinerlei Einfluss auf die erhältlichen Kratomsorten und sagt auch nichts über die Qualität von “Thai” Kratom aus. Alle mir bekannten, seriösen Shops geben an, um welche Blattvenenfarbe es sich handelt, und wenn es Mischungen sind steht auch das dabei. Sollte das bei deinen Shops anders sein würde ich an deiner Stelle dringend den Shop wechseln. Ordentliches Thai Maeng Da kann man nämlich genau so genießen wie alle anderen Sorten auch. 🙂

          • Ich bin eh bei gaiana – das is ein super shop. Hab das nur auf Kratom.eu gelesen – http://kratom.eu/Thai-Kratom-kaufen. Drum hab ich gedacht dass das etwa öfter der Fall ist.
            Danke auf jeden Fall für die Richtigstellung!

          • Wäre ein Grund für mich, dieses “Thai Kratom” nicht zu kaufen, da ich Misch-Sorten für bedenklich halte. Die Mischungen wirken zwar sehr gut, untergraben aber jeden Versuch die Toleranz bei längerfristigem Gebrauch niedrig zu halten. Bei Kratom ist es wie bei Whisky, “Single Malt”, der je nach Saison anders schmecken kann, ist dem “blended” (gemischten), der immer gleich schmeckt qualitativ vorzuziehen. 😀

            Ich will damit übrigens keinenfalls das dort angebotene Thai Kratom abwerten, denn immerhin wird klar angegeben, dass es sich um eine Mischung handelt. Bedenklich sind die Shops, die so eine wichtige Info unterschlagen.

  20. Salü Bär
    Danke für deine Seite hier. Ich litt an schweren Depressionen und völliger Antriebslosigkeit, konsumierte über zwei Jahre lang verschiedene Psychopharmaka dagegen , die allesamt rein gar nichts gebracht haben. Ich versuchte auch unterschiedliche illegale Drogen wie Amphetamine oder MDMA, auch diese ohne die erhoffte Wirkung, zusätzlich mit den bekannten sehr negativen Nebenwirkungen und einer raschen Toleranzbildung. Als ich weitergesucht habe, stiess ich auf verschiedene pflanzliche antriebssteigernde und antidepressive Substanzen. So nehme ich seit drei Monaten nach den 7 Regeln morgens und nachmittags je 2.5g Kratompulver in Wasser aufgelöst zu mir. Zusätzlich löse ich einen Kaffeelöffel Kurkumapaste mit Ingwer und Pfeffer in einem Glas Sojamilch auf. Dazu füge ich je einen Kaffeelöffel Maca, Lezitin, Guarana und Ashwaganda im mein morgendliches Müesli. Dieser Mix gibt mir das beste, gelassenste, positivste und optimistischste Gefühl, das ich in meinen 50 Lebensjahren je erlebt habe- Tag für Tag. Jeglicher weiterer Konsum von anderen Substanzen, eben eher problematischen und kontraproduktiven, erübrigt sich dadurch völlig- es bringt einfach nichts. Lange liegen gelassene Erledigungen mache ich wie im Traum, ich entwickle Zukunftspläne und gehe sie nebenbei einfach an, Singe vor mich hin, bin beschwingt und freue mich des Lebens (sogar dann, wenn es zuweilen widrig ist). Ich kann es kaum glauben und es grenzt für mich an ein Wunder. Kratom und der Wurzelpulvermix hat meinem Leben eine völlig neue und unerwartete Wendung gegeben. Kratom heilt also nicht nur physisches Leiden, sondern es erfüllt mein ganzes Wesen mit Freude und Leichtigkeit.

    • Hallo Gianni!

      Ja, solche Geschichten hören wir immer mehr – in der Verzweiflung sucht man alle Alternativen die sich bieten. Glücklicherweise landen dabei immer mehr Menschen bei Kratom, statt bei gefährlichen Substanzen. Die Mischung an bekannten, wirkvollen Kräutern und Pflanzen die du da schilderst hört sich nicht nur nützlich, sondern auch ziemlich gesund an. Freut mich sehr, dass dir Kratom so gut hilft, und ich hoffe du wirst noch sehr lange Freude daran haben. Solltest du jemals Toleranzprobleme oder ähnliches entwickeln scheu dich nicht uns direkt zu kontaktieren, wir helfen dir dann natürlich gerne weiter!

  21. Wirklich toll, was ich hier alles erfahren habe. Meine Frage: muss 1 Jahr lang einen Urintest (6 Mal plötzlich einberufen) wegen Alk machen. Kann dort Kratom nachgewiesen werden? Nochwas: wie ist das mit Essen? Kann ich nach der Einnahme wieder esse, oder lässt die Wirkung dann schneller nach? Danke für die Antwort.

    • Hallo Pauline,

      Kratom scheint in keinem Urintest auf, und ist, da es nicht verboten ist, auch völlig unproblematisch in dieser Hinsicht. Da musst du dir also keine Sorgen machen. Du kannst schon wenige Minuten nach der Einnahme eine Kleinigkeit essen, das ist normalerweise kein Problem, solange besagte Kleinigkeit nicht sehr fettig ist. Eine Stunde nach der Einnahme kannst du wieder alles essen was du möchtest, ohne, dass es die Wirkung beeinflusst.

      lieben Gruß,
      Bär

  22. Tolle Seit!
    Ich hab vor 4 Tagen mein erstes mal Kratom konsumiert leider könnte ich dort überhaupt gar keine Wirkung feststellen an der Dosis 3gramm Thai Maeng da und an der Qualität kann es nicht gelegen haben da meine beiden anderen Kollegen eine Starke Wirkung verspürt haben. Sie meinten da ich noch nie irgendein Opiat genommen habe wirkt es erst nach der 2 oder 3 Anwendung da sich der Körper daran gewöhnen muss bzw.darauf einstellen muss?

    • Hallo Felix!

      Diese Information von deinen Kollegen ist glücklicherweise Unfug. Erstens ist Kratom KEIN Opiat! Ganz wichtig. Zweitens gibt es keine “Gewöhnungsphase” oder “Erarbeitungstoleranz”. Man muss Kratom nicht mehrfach nehmen um etwas davon zu merken. Es ist leicht erklärbar, wieso es bei dir nicht wirkte: Entweder du hast zuvor zuviel gegessen, oder du bist jemand der einfach von Natur aus viel Kratom benötigt um eine Wirkung zu spüren. Wie in einigen Artikeln erwähnt brauchen manche Menschen nur 2 Gramm, andere wiederum direkt 10g – für den selben Effekt wohlgemerkt!

      Ich würde dir also raten, probiers mit höherer Dosierung. 5, statt 3 Gramm zum Beispiel. Bringt das nichts, dann wechsle die Sorte. Es ist auch von Mensch zu Mensch verschieden wie gut eine Sorte wirkt.

      Viel Erfolg,
      Bär, kratominfo.eu

  23. Unabhängig von dieser seite

    Tägl ca 5 gramm kratom über 2 bis 3 monate konsumiert.
    Plötzlich und ohne grund damit für 1 monat aufgehört, ohne auch nur die geringste nebenwirkung zu verspüren.

    Werde bald wieder mit kratom anfangen.
    Ähnliches muster dann

    P,s, wer den wanzt nicht voll kriegt, kann sich auch mit allem anderen zu tode fressen/ konsumieren
    Wie kommt man bitte auf die idee tägl 10 und mehr gramm zu futtern? Da muss doch ma die innere sirene angehen.

    • Immer wieder gut von vielen verschiedenen Menschen zu hören, dass Kratomentzug nicht schlimm ist wenn man vernünftig damit umgeht. 10 Gramm sind übrigens noch “harmlos”, wir haben schon Geschichten von 50g täglich gehört… und dann wundern sich die Leute, dass das Probleme gibt. 10-20 Gramm sind für Menschen die von Natur aus eine höhere Kratomtoleranz mitbringen manchmal “nötig” um den gewünschten Effekt zu haben. Diesen sei einfach angeraten regelmäßig Pausen einzulegen und möglichst viele Sorten abzuwechseln um Nebenwirkungen bei einem eventuellen Entzug gering zu halten.

  24. Hallo, vielen Dank für die vielen Infos. Gerade der letzte Bericht beruhigt mich jetzt sehr. Denn es ist ja durchaus eine wichtige Entscheidung für oder wider Kratom, in Anbetracht des größtmöglichen Ausschlusses von Sucht und Toleranz. ich habe festgestellt, dass ich deutlich mehr Kratom brauche, um einen angenehmen Effekt zu haben, obwohl ich eine Frau bin und auch nicht besonders schwer. Das erschreckt mich natürlich ein wenig. Bei kleinen Dosierungen “schiebt” das Kratom ganz schön dolle bei mir und ich bekomme Kieferstarre wie auf Amphetaminen, sehr unangenehm.

    Zur Toleranz: In den 3-4 Monaten vorher hatte ich alle paar tage 1/18 von einem Fentanylpflaster 37,5, insgesamt ca 1,5 dieser Pflaster über drei-vier Monate gestreckt. Das letzte war 4-5 Wochen vor dem ersten Kratom. Dann habe ich als Ergänzung gegen den Schmerz mit Tramadol/alio gespielt, mich meist in kleinen Dosierungen von 10-40 Tropfen aufgehalten, zwischendurch (2 Wochen) auch auf 60-80 Tropfen hochgeschraubt, bis der Schmerz endlich weg war. Alles zusammen dürfte ich dabei über 4 Monate 40ml Tramadol konsumiert haben, dosierte mich aus Angst vor Erscheinungen zügig wieder runter. Zu dieser Zeit startete ich Kratom.

    Ich brauche als Angst- und Schmerzpatientin von Anfang an in der Regel 4-5 Gramm einer langsamen Sorte für einen wirklich angenehmen und sedierenden Effekt und fange im Tagesverlauf meist mit einer kleineren Dosis an, gel. auch bei 3 oder 3,5, gehe aber jeweils bis zu einem halben Gramm höher, damit ich nicht völlig aufgekratzt bin abends, konsumiere jetzt seit 2 Wochen meist 3x täglich. Nach der EinstiegsWoche in Kratom von 2x 5g tgl. habe ich einen Tag lang übertrieben, kam auf ca. 15-20g und bin ehrlich gesagt total dankbar für die Erfahrung der nächtlichen Übelkeit. Danach bin ich erstmal für eine Woche auf Stems & Veins gegangen (je 3 gramm, scheußliche Kieferstarre), weil ich fürchtete schon die Toleranz hochgeschoben zu haben, aber die Dosis bleibt immer noch bei 4-5 g. Da kommen doch häufig Zahlen über 10g/Tag raus. Nun hoffe ich halt, dass das keine Toleranz aus der vorherigen Zeit ist sondern vielleicht einfach meine höhere Schwelle. Deshalb werde ich mir jetzt mal noch mehr Sorten zulegen, am besten alles zusammen so 9-12, damit ich auch etwas variieren kann (wonach ist mir heute?) und nicht immer auf einen festgelegten Wochenablauf angewiesen bin. Und natülich immer mal wieder spielen, ob nicht doch auch weniger geht. einen S&V-Tag muss ich derzeit ohnehin noch einlegen, wegen der nur 6 Sorten, die hier sonst noch rumliegen…

    Und mir fällt es immer noch schwer, schnelle, moderate und langsame Sorten eindeutig zuzuorden, ich würde gerne bei gaiana bestellen, die haben einfach tolle preise und viele sorten und benennen z.b. kein bali sondern borneo, die sollen ja etwa äquivalent sein. und dann las ich noch, von den farben her wäre rot langsam, grün mittel und weiß schnell und lese hier das rot schnell sei… gar nicht so leicht, sich da auszukennen. kannst du mir vielleicht mal mehrere langsame oder moderate sorten nennen? das wäre für mich total hilfreich.vor den schnellen hab ich jetzt eher bammel bekommen.

    • Hallo Esther!

      Du sagst bei kleinen Dosierungen sei dir der Effekt zu stimulierend – hast du schon einmal versucht noch geringer zu dosieren? Was du machst ist den stimulierenden Effekt mit dem sedierenden zu “übertrumpfen”, indem du höher dosierst. Was aber, wenn du so dosierst, dass der Wirkstoff garnicht ausreicht um dich so stark zu stimulieren, dass es dich stört? Hast du das schon versucht, und wenn ja, was kam dabei heraus? Würde mich wirklich interessieren. Kieferstarre durch Kratom ist sehr unüblich. Auch wenn es im Rahmen des Möglichen liegt, dass Kratom allein das bei dir auslöst würde ich doch eher darauf tippen, dass bei dir ggf. ein Mineralien- oder Vitamindefizit vorherrscht, was dann in Kombination mit Kratom zur Kieferstarre führt. Besonders interessant sind dabei Magnesium, Zink und Calcium. Eine Magnesiumtablette eine Stunde vor dem Kratomkonsum könnte evtl. Linderung verschaffen.

      Noch ein Versuch wäre es wert, bei einem anderen Händler als dem Üblichen zu bestellen. Es soll schon vorgekommen sein, dass manche Händler ihrem Kratom Extrakte beimischen, um ihre Ware noch günstiger, aber immernoch wirksam verkaufen zu können. Vielleicht ist Kratom eines anderen Händlers verträglicher für dich.

      Was die Schnell-Moderat-Langsam Sache angeht liegt das nicht nur an den Farben, sondern auch an Herkunft, und manchmal auch an der einzelnen Ernte, wie potent in welcher Hinsicht eine Sorte ausfällt. Daumenregel war bisher: Die meisten Grünen Sorten tendieren dazu langsam zu sein, stark schmerzlindernd und körperlich sehr angenehm zu sein, mit wenig bis moderater Motivation. Die meisten weißen Sorten sind sehr stark motivierend und geben ebenso ein angenehmes Körpergefühl mit guter Schmerzlinderung. Die roten Sorten hingegen sind Körperlich weniger spürbar (außer, man dosiert sie sehr hoch, dann sind sie in der Hinsicht sehr stark) und motivieren, wobei der soziale Aspekt besonders deutlich ausfällt. Soll heißen, üblicherweise Grün langsam, weiß moderat, rot schnell. Das kann aber wie gesagt auch abweichen, je nach Herkunft der Sorte. Spürt man dann schon. Für dich dürfte laut deiner Schilderung grün am angenehmsten sein.

      Grundsätzlich reicht es also Herkunft und Farbe der Pflanze regelmäßig abzuwechseln, dann bist du auf der sicheren Seite. Eine definitive Liste welches Kratom wie wirkt können wir nicht veröffentlichen, weil Kratomsorten so anders auf unterschiedliche Personen wirken.

      Ich hoffe das hilft dir etwas weiter!
      Bär, kratominfo.eu

  25. Hallo
    Ich habe jetzt schon 3 mal kratom genommen, nicht weil ich irgendwelche probleme oder schmerzen habe einfach nur um mit meinen freunden zu entspannen da ich alkohol einfach nicht mag und nach einer alternative gesucht habe um ab und zu zu entspannen. Es wirkt wirklich klasse und macht spaß aber ich habe es nicht vor täglich geschweigeden wöchentlich zu konsumieren 1-2 mal im monat oder so (Höchste dosis waren bis jetzt 3 g Thai Maeng da). Nun meine frage dazu ist ich habe jetzt schon viel über leberschäden gelesen die man beim konsum von kratom kriegen kann, aber auch viele sagen das das nicht der fall sein kann.
    1. Stimmt das ?
    2. Bei seltenem konsum ist das dann glaub ich sowieso ausgeschlossen oder ?
    3. Gibt es langzeitstudien die man auch nachlesen kann ?
    4. Wie ist das mit mischkonsum (Cannabis) ?
    Ich bitte um eine wirklich erliche meinung rein aus intresse da mich alles in allem ziemlich verwiert da sich die meinungen da ja anscheinend sehr unterscheiden. ( Und ich bin generell ein safer user deshalb auch ;D )

    • Hallo Marius! Die Fragen beantworten wir dir doch gern.

      1. “Viel über Leberschäden gelesen” – heißt das, du hast viele Kommentare gelesen die das behaupten, oder redest du von seriösen Artikeln die auch Belege anführen? Nach bisherigem Stand sind bei Kratom keine leberschädigenden Effekte bekannt. Dieses Gerücht stammt meines Wissens davon, dass es ein Medikament gab das einzelne Wirkstoffe von Kratom enthielt. Besagtes Medikament führte bei einzelnen Personen zu Leberproblemen und wurde daraufhin vom Markt genommen. Man nahm dann an, dass Kratom ebenso schädlich ist, was sich aber nicht bestätigt hat. (Sehr ähnlich wie bei Kava!)

      2. Unser Körper, und ganz besonders die Leber, hat ein enormes Potential zur Regeneration. Nicht umsonst trägt man keine Langzeitschäden davon, wenn man ab und zu ein Glas Wein trinkt. Der Körper erholt sich, auch wenn man sich damit kurzzeitig “vergiftet”. Kratom belastet den Körper bei weitem nicht soviel wie es zB. Alkohol oder andere Substanzen tun, sodass bei einem gelegentlichen Konsum keine Langzeitfolgen zu erwarten sind. Das zumindest kann man aus den bisher vorhandenen Studien schließen.

      3. Gibt es. Wenn du Englisch kannst findest du auf dieser Website viele Informationen und Links zu ausführlichen Studien: http://www.americankratom.org/facts

      Ich habe auch den Selbsttest gemacht und habe mir ein Jahr lang regelmäßig Blut abnehmen lassen um herauszufinden wie sich Kratom auf meinen Körper auswirkt. Es waren keine negativen Veränderungen feststellbar. Das sagt natürlich nur bedingt was aus, denn es könnte ja sein, dass ich Kratom einfach sehr gut vertrage, aber kombiniere ich dieses Wissen mit dem, was in den Studien zu lesen ist, dann traue ich mich zu sagen: Diese Pflanze ist ungefährlich und sicher, wenn man sie vernünftig anwendet.

      4. Mischkonsum ist bei egal welcher Art von Pflanze immer eine heikle Sache bei der es wichtig ist, dass man sich gut informiert um Probleme zu vermeiden. Viele der Menschen die Kratom nutzen um ihre Schmerzen loszuwerden haben zuvor auch Cannabis verwendet, aus den selben Gründen, und die beiden Pflanzen durchaus auch testweise kombiniert. Hier kann ich dir leider keine Studien oder Fakten liefern, nur eine Zusammenfassung dessen, was ich über diese Kombination gehört habe: Angeblich vertragen sich beide Pflanzen sehr gut und haben eine hervorragende Synergie, weil der schmerzstillende Effekt beider Pflanzen sich enorm verstärkt, und die Trägheit die Cannabis auslösen würde durch Kratom etwas ausgekontert wird. Vorsicht ist hier wohl geboten wenn man Kreislaufprobleme hat, da beide Pflanzen den Blutdruck beeinflussen können. Es könnte also zu Schwindel oder Übelkeit führen, und so oder so sollte man viel dazu trinken. Langfristig könnte ich mir vorstellen, dass das mentale Suchtpotential durch diese Kombination angehoben wird, zumal es sich gefühlt “konsequenzlos” hervorragend anfühlt.

      Generell raten wir dazu, Kratom nur dann zu nutzen, wenn ein gesundheitlicher Grund dafür vorliegt. Solltest du weitere Fragen haben darfst du sie natürlich gerne stellen, wir helfen wo wir können.

  26. Hallo Bär, nicer Typ vorerst 🙂
    Habe sogut wie alle Posts gelesen.
    Meine Frage ist, wenn man 5Tage lang nach deinen Regeln Kratom konsumiert, und anschließend immer 2 Tage Pause macht, und das sagen wir mal 20 Jahre so macht, kann man psychische oder physische Schäden davontragen? Oder ist das ähnlich wie beim Cannabiskonsum, den da gibts Leute di regelmäßig ihr Leben lang konsumieren, und denen gehts gut. Anderen wiederum nicht.
    Freue mich schon sehr auf deine Antwort.
    LG

    • Hallo Simon,

      Erstmal: Danke!
      Ich würde sagen, ob das Probleme macht oder nicht hängt sehr, sehr stark von der Qualität des genutzten Kratoms ab, und auch davon, wie viel Kratom man selbst benötigt um eine Wirkung zu spüren. Du hast also schon recht mit deiner Vermutung, dass sich das auch von Person zu Person unterscheiden kann. Generell sind zwar keine negativen Langzeitfolgen, weder psychisch, noch körperlich bekannt, aber etwas Vorsicht hat noch nie geschadet.

      Ich bin zum Beispiel jemand der öfter mal Kratompausen macht. Bei diesen Pausen habe ich dann oftmals leichte, kaum nennenswerte Entzugserscheinungen und etwas verringerten Antrieb für etwa eine Woche. Es war aber bisher jedes Mal so, dass wenn ich Geld sparen wollte und günstigeres Kratom verwendet habe, diese Entzugserscheinungen merklich spürbarer und ausgeprägter waren. Da mir das nun schon mehrmals passiert ist glaube ich da nicht mehr an Zufall, sondern bin überzeugt, dass es mit der Qualität der gekauften Ware zusammenhängt. Kaufe ich bei meinem Stammhändler, dessen Preise leider etwas höher sind, habe ich diese Probleme nicht!

      Als Faustregel würde ich da also sagen:
      1. Alles, was unter 5 Gramm pro Portion ist sollte unbedenklich sein.
      2. Auf Billigware von dubiosen Händlern verzichten
      3. Alle 2 Monate für 2-3 Wochen pausieren um zu sehen, wie man sich damit fühlt.

      Die Veränderungen die Kratom im Körper bewirkt sind laut bisherigen Studien alle reversibel, das heißt, nach dem Absetzen kehrt nach gewisser Zeit alles wieder auf den Normalzustand zurück.

      Ich hoffe, das beantwortet deine Frage! 🙂

      LG, Bär

      • Danke Bär, für die Antwort. Hat mir fast alle Fragen beantwortet 🙂 Ausser eine =P
        Letzte Frage an dich mein Lieber, wo kaufst du dir hochqualitatives Kratom? Ich habe mir vor kurzem auf Kratom.eu verschiedene Sorten bestellt. Guter deal? gute Qualli?

        LG

        • Hallo Simon,

          ich habe bisher immer bei Happy Hippo Herbals bestellt, weil ich weder in der Qualität der Wirkung, noch in der Verträglichkeit des Kratoms bisher besseres finden konnte. Leider liefert dieser Händler seit kurzem nicht mehr außerhalb der USA, weil dort gerade eine rechtliche Debatte um Kratom geführt wird. Ich werde mich also erneut selbst auf die Suche nach gutem Ersatz machen müssen.

          Kratom.eu gibts nun schon eine ganze Weile, und ich habe bisher eher gutes Feedback davon gehört, habe aber selbst keine Erfahrungen damit. Da kann ich mit der Bewertung also nur indirekt weiterhelfen.

          LG

  27. Vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Kratom ist recht neu für mich, ich bin aber über die Wirkung sehr überrascht und geradezu beglückt. Wirklich eine wunderbare Pflanze.
    Allerdings finde ich den von Euch nach meiner Meinung doch recht sorglos beschriebenen täglichen Gebrauch doch bedenklich.
    Klar, wenn man chronische Schmerzen hat… dann ist es sicher zur Chemiekeule eine gute und vielleicht bessere Alternative, die auch noch psychisch ausgleicht und zufrieden macht.
    Aber es ist auch meiner Sicht klar, das man sich an Kratom gewöhnt, wenn man es täglich nutzt, und irgendwann ohne dann Schwierigkeiten bekommt, schon rein psychisch, da einem dann die angenehme, ausgleichende Wirkung fehlt und man schwer ohne klarkommt.
    Bei chronischen Schmerzen hilft oft auch Sport, z.B. Krafttraining oder Yoga und andere Arten z.B. bei Rückenproblemen.
    Kratom ist eine super Sache, aber man sollte es aus meiner Sicht nicht zur Gewohnheit machen sondern nach Wegen suchen, sein Leben ohne Dauergabe von gefühlverändernden Mitteln zu leben. Wer das aus irgendwelchen Gründen nicht kann lebt mit Kratom dann vielleicht besser als ohne, aber wie gesagt, es gibt auch noch andere, mittelfreie Wege, sich auszugleichen, das sollte man nicht vergessen.
    Ich selbst hatte vor elf Jahren einen Bandscheibenvorfall, habe oft wegen einer Skoliose Rückenprobleme gehabt. Ja, das ist einschränkend und macht schlechte Laune. Mit Sport habe ich es aber lange ziemlich stabil gehalten, erst klassisch Rückengymnastik, dann war ich Jahre im Fitnessstudio. Seit neustem mache ich Yoga. Es geht also, ich kann sogar seit Jahren wieder windsurfen 🙂

    • Hallo du!

      Ich verstehe den Einwand, möchte aber gleich festhalten, dass das letzte was wir empfehlen ein “sorgloser Umgang” ist! Ganz im Gegenteil versuchen wir einen informativen, so gut es geht objektiven Standpunkt zu dieser Pflanze zu bieten, der sowohl die Vorzüge, als auch die Risiken abdeckt. Den täglichen Konsum empfehlen wir nicht, wir erklären ihn aber für jene, die auf Schmerzlinderung angewiesen sind und lieber auf Kratom, als auf Chemie zurückgreifen wollen.

      Das Interessante bei Kratom ist eben, dass weder der Effekt, noch die potentielle “Sucht” dem klassisch bekannten Muster entspricht. Wenn ich mir zum Beispiel den Kreis an Leuten ansehe, der für viele Informationen auf dieser Seite verantwortlich ist, dann kann ich ganz klar beobachten, dass jeder davon ganz von sich aus, aus freien Stücken, ohne eine akute Notwendigkeit immer mal wieder mit Kratom pausiert und Kratomfreie Phasen hat. Das bestätigt sich auch in den Rückmeldungen unserer Leser: Die meisten nutzen Kratom für ein paar Wochen oder sogar Monate, und legen dann eine oftmals recht lange Pause ein, ehe sie wieder regelmäßig oder gelegentlich auf die Pflanze zurückgreifen. Das kann ich auch aus persönlicher Erfahrung bestätigen, denn nach einer Weile des regelmäßigen Konsums kommt praktisch periodisch eine Phase, bei der ich plötzlich einfach keine Lust mehr auf Kratom habe, und den Tag viel lieber ohne Kratom verbringe. Ich mache dann immer einen schleichenden Entzug, um die Entzugserscheinungen (die bei dem von uns geschilderten Konsumverhalten gering ausfallen!) gänzlich zu meiden. Das dauert so 1-2 Wochen. Danach pausiere ich für 1-2 Monate, ehe ich die Vorzüge der Pflanze wieder nutze, weil meine Schmerzen zu stark werden.

      Ich würde diese Webseite nicht mit gutem Gewissen betreiben können, wenn ich das Gefühl hätte damit Menschen zu schaden. Die Einnahmen der Seite reichen knapp, um die Kosten zu decken. Die Informationen hier teile ich, weil sie mir selbst aus einer Krise herausgeholfen haben, und weil ich den uninformierten, maßlosen Kratomgebrauch für schädlich halte – Sowohl für das eigene Wohlbefinden, als auch für den Ruf dieser potentiell lebensrettenden Pflanze.

      Täglicher Konsum, wenn ein guter Grund dafür besteht, ist ohne gesundheitliche Bedenken möglich, solange man vernünftig agiert und sich an Regeln hält. Regeln, die wir hier sehr ausgiebig getestet haben und klar erläutern.
      Dazu kommt, dass auf keinen Fall der Eindruck entstehen soll, Kratom könne die Arbeit an der eigenen Gesundheit irgendwie ersetzen, auf gar keinen Fall! Man muss und soll natürlich an den eigenen Problemen arbeiten. Kratom kann dafür ein Hilfsmittel sein. Keine Lösung, aber ein hervorragendes Hilfsmittel.

      Liebe Grüße,
      Bär

  28. Bitte, was versteht ihr unter langsamem bzw. schnellem Kratom?
    Bitte in eurer Regel definieren, so dass man nicht die Kommentare durchsuchen muss.

    • Wir haben extra einen ausführlichen, leicht verständlichen Leitfaden zu Kratom veröffentlicht, in 7 Teilen, damit jeder das Thema direkt findet das ihn interessiert. Der wird hier auch immer wieder erwähnt und mehrfach verlinkt. Bitte schau dir den an, da ist alles drin was du brauchst. Die Regeln haben wir bewusst kurz gehalten, da sie nur einen schnellen Überblick ermöglichen sollen.

      Deine Frage wird hier:
      Kratom Leitfaden – Teil 1
      und hier:
      Kratom Leitfaden – Teil 3
      beantwortet.

  29. Hallo Bär,
    Danke für Deine ausführliche Antwort und für dein Engagement und die Informationen, die Du hier zusammengetragen hast. Ohne die 7Grundregeln hätte ich keinen Plan über einen sinnvollen Umgang gehabt und ich bin froh deine Infos gefunden zu haben. Im Grunde ist es sehr erfreulich hier lesen zu können, das bei Konsum nach den 7Regeln sowohl Sucht- als auch Toleranzbildung minimiert werden kann.
    Natürlich bleibt aber jeder für sich selbst verantwortlich und muss das eigene Konsumverhalten immer wieder hinterfragen, damit Kratom eine segensreiche Erfahrung bleibt und nicht zur dauerhaften Flucht oder sogar Sucht führt. Meine ersten Erfahrungen mit Kratom sind wunderbar, das möchte ich mir erhalten, indem ich es nur gelegentlich als etwas besonderes nehme, aber das ist eine ganz persönliche Entscheidung. “Für 1000 unterschiedliche Menschen gibt es 1000 unterschiedliche Wege”.

    • Das ist genau die richtige Einstellung. Es gilt alles Schöne und Gute in Maßen zu genießen, damit es auch schön und gut bleibt! 🙂

  30. Also diese Seite ist buchstäblich Gold wert für alle Kratom User. Dafür möcht ich mich an dieser Stelle bei dir herzlichst bedanken.
    Ich konsumiere Kratom nun schon seit ca 1,5 Jahren. Anfangs hab ich es mit den Mengen deutlich übertrieben. Ich habe ca. 3-4 mal täglich eine Dosis von jeweils 7-10 gramm zu mir genommen (ca. 30 gr täglich). Und zwar nicht weil ich diese Pflanze wissentlich missbrauchen wollte, sondern weil ich dachte, dass eine Wirkung nur in diesen Dosisbereich möglich ist. Als Student wird dies auf Dauer seeehr teuer. Es waren ca. 400 gramm monatilich. Habe nun (wohlgemerkt ohne eine Pause nach meinem hohen Konsum) auf 3 gramm pro Trip runterdosiert. Erstaunlicherweise habe ich eine sehr starke, seeeehr angenehme Wirkung. Man muss also die Wirkung in 2 Etappen aufteilen, eben einmal mit niedriger Dosis und einmal mit hoher Dosis… Wie von dir bereits beschrieben wird einmal der mu-Rezeptor und einmal der Delta-Rezeptor angesprochen. Wirken diese beiden Rezeptoren unabhängig voneinander? Oder werden bei hohen Dosen beide Rezeptoren angesprochen? Ist das mit dem Delta Opiod Rezeptor wirklich so? Dass sich die Rezeptoren nicht (kaum) vermehren und somit eine Toleranzbildung ausfällt? Hast du dazu vielleicht eine zuverlässige Quelle? 🙂 Würde mich freuen mehr darüber zu lesen. Achja und ich nehme seit jeher “nur” 2 verschiedene Sorten (Borneo Red Vein & Bali White Vein). Wechsle diese täglich ab und habe noch nicht wirklich eine Toleranzbildung bemerkt. An was könnte das liegen? Würde mich über eine kurze Antwort sehr freuen 🙂

    • Hallo Tobias!

      Freut mich, dass dir unsere Seite helfen konnte mehr über Kratom zu lernen. Diese Aufteilung der Wirkung in 2 gänzlich verschiedene Mengenbereiche und Wirkungen kann ich nur bestätigen. Bei manchen Sorten brauche ich für eine stimulierende Wirkung grade mal 1 Gramm, kann aber genauso 3-4 Gramm nehmen, für einen ganz anderen, gemütlicheren Effekt. Am längsten hat natürlich der was von Kratom, der es stets möglichst niedrig dosiert. Das heißt ja nicht, dass man sich mit “weniger” Wirkung zufrieden gibt, sondern schlicht, dass man eben auf den besten Effekt im unteren Dosisbereich abzielt.

      Die beschriebenen Rezeptoren wirken nicht unabhängig voneinander. In den meisten Fällen sind beide Rezeptorarten involviert. Man kann aber eben steuern, welche davon die “Hauptlast” trifft. Daumenregel ist, dass je höher die konsumierte Kratommenge, desto mehr sind die mu-Rezeptoren involviert. Wir wollen die Hauptlast aber eigentlich bei den Delta-Rezeptoren, weil die weniger bis gar keinen Gewöhnungseffekt aufweisen, und eben nur so langfristig die Toleranz niedrig gehalten werden kann.

      Wenn dich die wissenschaftlichen Fakten rund um Kratom im Detail interessieren kann ich dir diese Liste, leider nur auf Englisch, empfehlen:
      American Kratom Association – Studien

      schönen Gruß,
      Bär

      • Hallo Bär,

        Super, danke für die Quelle. Ich werde mich dort aufjeden Fall mal schlauer machen :). Muss man sich eigentlich in absehbarer Zeit fürchten, dass Kratom in Deutschland illegalisiert wird? Hast du diesbezüglich Informationen oder Befürchtungen? Wäre ja richtig traurig wenn es mal soweit kommen würde.

        • In den USA gibt es derzeit eine Debatte rund um den gesetzlichen Status von Kratom, die aus völlig unsinnigen Gründen losgetreten wurde. (Junger, depressiver Mann tötete sich selbst, und neben zahlreichen Antidepressiva und Drogen wurde in seinem Körper auch Kratom nachgewiesen… Natürlich war Kratom dann am Tod des Mannes Schuld, nicht der Cocktail an SSRIs und anderen Medikamenten die nachweislich dafür bekannt sind, suizidales Verhalten fördern zu können… Seine Depression hatte sicher auch nichts damit zu tun. Völlig absurd.)

          In Deutschland sieht die Lage anders aus. Erstens ist es in den USA üblich mit dem Kampf gegen spezifische Pflanzen, Substanzen oder ähnliches Gemeindewahlkampf zu betreiben, weil sich bei diesem “Rechtschaffenen Kampf”, sehr leicht Stimmen fischen lassen. So etwas gibt es in der Form in Deutschland glücklicherweise (noch) nicht. Zweitens ist der Wirkstoff in Kratom in Deutschland bereits als Arzneimittel eingetragen und somit zugelassen und reguliert, zumindest in seiner Reinform. Die Pflanze wiederum ist eine Grauzone, zu der es allerdings schon ein paar Gerichtsurteile gibt die unter anderem bestätigen, dass man Kratom sowohl importieren als auch verkaufen und besitzen darf. Da man sich auf diese Urteile im Falle von Problemen berufen kann ist das also ein großer Vorteil.

          In Europa sieht es eher aus als würden sich solche Regelungen generell lockern. Anzeichen dafür, dass die Gesetzesdebatte aus den USA zu uns überschwappen wird gibt es vorerst noch keine. Kratom wird uns also noch eine ganze Weile erhalten bleiben und ganz sicher nicht plötzlich verschwinden.

          Ergänzung: Eine gute Sache die aus der Gesetzesdebatte in den USA hervorging war, dass Kratom nun eine politische Lobby hat, die sich mit Erfolg und guten Fortschritten dafür einsetzt das Kratom legal bleibt.

          • Ok dies ist beruhigend zu hören. Du scheinst dich ja wirklich extrem gut mit Kratom auszukennen. Daher noch etwas was mich bissl beschäftigt: Was ist denn wenn man in Deutschland von der Polizei/Zoll durchsucht wird (z.B. am Bahnhof) und eben ca. 10 gr Kratom gefunden werden? Ich bezweifle dass alle Polizisten Kratom kennen und wissen dass dies legal ist. Hast du bereits Erfahrungen diesbezüglich gemacht?

          • Hallo Tobias,

            persönlich habe ich damit glücklicherweise noch keine Erfahrung, aber einer unserer Leser ist zumindest schon Zollproblemen begegnet, die er erfolgreich vermeiden konnte. Du kannst das in diesem Kommentar nachlesen. Polizisten können zwar aus Unkenntnis meckern, aber es gibt keine gesetzliche Grundlage mit der man dir in so einem Fall etwas zur Last legen könnte.

  31. Hallo Herr Bär,

    also erst mal super, dass sich einige Fragen schon erledigen, wenn man sich die Mühe macht, deine ganzen Antworten auf bereits gestellte Fragen durchgelesen hat. Ich bin jetzt recht viele Jahre auf verschreibungspflichtigen Opiaten gewesen, von Buprenorphin auf Polamidon und wieder zurück auf Buprenorphin, die ich jetzt mit Hilfe von Kratom komplett ad Acta legen will. Mit Kratom.Eu habe ich, was die Qualität betrifft beste Erfahungen sammeln dürfen, auch was Produktbeschreibung betrifft. Ich lebe in Spanien und muss leider sagen, dass die spanischen Lieferanten bei Edabea leider mehr auf Optik den Schwerpunkt setzen, als Qualitätsgarantien, und bessere Beschreibungen, was Zusammensetzung und Wirkung betraf. So ist man eben nie sicher ob es sich nicht doch um ein Gemisch dreht, oder um eine einzelne Farbe, was mir eben lieber ist, aus Gründen der Toleranz.

    Meine generellen Erfahrungen: Wie ich als Neuling feststellen konnte, ging die Toleranz recht schnell nach oben, BIS ICH DEINE EMPFEHLUNG im Umgang mit Kratom gelesen habe. Das war ne SUPERHILFE, denn damit schont man ganz schön sein Bankkonto. Ich war zuletzt auf 0,4mg Buprenorphin und bin die erste Woche jede Nacht alle 4 Stunden von schlimmsten Nervenkribbeln wachgeworden inklusive restless-leg, was echt Horror ist. in der zweiten Woche ging es schon viel besser. Jetzt in der dritten Woche merke ich immer, dass das Kratom nachlässt, wenn ich frieren und gähnen muss, und supermüde werde, aber das Horror-Kribbeln ist weg, wenn ich auch selten eine Nacht durchschlafen kann, aber das wird sicher nochmal 2-3 Wochen brauchen. Ich bin mit dem roten Bali nachts ganz gut gefahren, allerdings die Thai Pimps oder enhanced Geschichten, fand ich nicht wirklich überzeugend.

    Das kratom in Zitronensaft gelöst mit Hinzugabe von Bio-Kurkuma besser und auch mal 1-2 Stunden länger wirkt kann ich unterschreiben, mit dem Piperin dass ich seit gestern habe, merke ich jetzt körperlich was das Schmerzstillende betrifft keine klare Verbesserung, bis auf dass die Wirkung im Kopf stärker und besser zu wirken scheint zu einer Zeit,wo mein Körper gern noch mehr Sedierung erfahren würde. Oft bekomme ich das Verlangen aber mit Schwarzkümmeöl gut in den Griff. Einen dreiviertel Teelöffel lange unter der Zunge – da spüre ich recht oft wie der Kopf sich in einer Minute schon entspannt. SUPER.

    Ich habe das Buprenorphin lange auch noch zusätzlich wegen meinen Knochen genommen, ABER seit ich Borax entdeckt habe, gingen Athroseprobleme und Nierensteine komplett weg, und deswegen wollt ich auch runter. Ich experimentiere eh schon seit Jahren mit alternativen Heilmitteln und bin auch bei meinen Kunden auf positive Resonanz gestoßen. Vielleicht ist das Borax, oder Alphaliponsäure, oder Organisches Germanium ja auch etwas gegen deine Schmerzthematik.

    Kennst du eigendlich DMSO? Es ist ja auch als Wirkbeschleuniger bekannt, so dass man oft nur halbe Dosis benötigt. Habe es bestllet und werde es bald mal testen.

    Viele Grüße aus Ibiza – Michael.

    • Immer eine Freude, wenn unsere Tipps weiterhelfen und einen besseren Umgang mit Kratom ermöglichen!
      Kurkuma und Bioperin haben sich für uns bislang als die einzigen sinnvollen und vorallem gesundheitlich unbedenklichen Ergänzungen herausgestellt.

      DMSO kenne ich nicht. Ich habe nun kurz danach gegoogelt, und konnte keinen Grund entdecken, wieso so etwas die Wirkung von Kratom fördern sollte. Alles in allem sieht mir das eher nach einem potentiellen Gesundheitsrisiko aus.

      Viele Grüße aus Österreich,
      Bär

  32. Hallo,

    ich habe mehrfach gelesen, dass Kratom bei Fieber Abhilfe schafft. Hat da schon jemand Erfahrung mit gemacht? Ich stell mir gerade den Geschmack bei Fieber um ein vielfaches ekelhafter vor. Bei Fieber schmeckt ja irgendwie alles seltsam … dann noch Kratom?

    ODER generell wenn Ihr Krank seid. Erkältung, Husten, … .
    Würde mich auf jeden Fall interessieren. Dann wäre Kratom ja das perfekte Hausmittelchen 😉

    • Hallo Erik!

      Bei Erkältungen und Fieber kann Kratom eine große Unterstützung sein, weil es die unangenehmsten und lästigsten Effekte beider Krankheiten stark dämpft. Kratom beseitigt Hustenreiz und rinnende Nase fast vollständig, und auch der erschöpfende Ganzkörperschmerz einer solchen Krankheit wird für die Wirkdauer effektiv beseitigt.

      Mit Fieber oder einer Erkältung ist der Geschmackssinn meistens gedämpft, weil ja die Nase zu ist, dementsprechend fand ich Kratom geschmacklich nie ein Problem bei Fieber.

      Machst du dir trotzdem Sorgen um den Geschmack haben wir hier eine Anleitung zum Kapseln basteln, und hier einen Händler der Kratom auch direkt als Kapseln verkauft. Das sollte das Geschmacksproblem zur Gänze lösen. 🙂

      schönen Gruß,
      Bär

  33. Hallo,

    Zuerst vielen Dank für Deine sehr interessante und hilfreiche Website. Ich habe drei Sorten Kratom von Querbeet bekommen, bin aber etwas zögernd, nun einen Tee zu machen. Ich habe ‘Borneo’, Maeng Da und Bali. Da ich eine beruhigende Sorte zuerst probieren möchte, dachte ich an Borneo. Ist das eine rote Sorte? Auf Querbeet wird das nicht erklärt..auch die anderen beiden nicht. Im ersten comment oben schreibt jemand von starkem Schwindel nach Kratom, deshalb interessiert mich Deine Meinung. Ich habe manchmal Benommenheit und anxiety wegen eines Innenohr Problems. Nun hoffe ich, dass Kratom bei Nervosität und leichten Panik-Attacken hilft, zu entspannen. Mehr Schwindel möchte ich natürlich nicht riskieren. Ich las, dass kleine Mengen anregen und grössere beruhigen. Bin unsicher, ob ein Tee mit 2g die richtige Menge ist (lieber mit 1 g beginnen?) Und wenn ich nur ein paar Schlucke nehmen würde, wär’s dann vielleicht zu wenig und würde mich nur nervöser machen anstatt zu beruhigen?
    Ich hoffe, dass dies nicht alles zu kompliziert klingt. Klar, ich muss es eben ausprobieren 🙂 Eine andere Frage: kann ich im Fall von gegenteiliger Wirkung (also anxiety statt relaxation) ein Benzodiazepam nehmen, was immer schnell sehr gut entspannend wirkt? Oder was tun, falls Schwindel oder Anspannung aufkommen? Wäre unangenehm, wenn es 3-5 Stunden dauerte…
    Ich hörte so viel positives über Kratom, vor allem hier auf Deiner Seite. Kam durch ‘Zufall’ darauf, hab gute Erfahrung mit CBD oil gemacht und auch von Kanna, Kava Kava und Mulungu gehört. Soll alles gut für’s Nervensystem sein. Einmal hab ich eine Mischung von Kanna und Kratom getrunken (‘Blackadder’) und hatte enormen Fokus am Klavier. Ausserdem spielt man um einiges besser, diese Erfahrung machte auch meine Tochter. Ziemlich phantastisch, auch deshalb möchten wir Kratom näher kennenlernen. (Wir spielen dann besser als Horowitz 😀)
    Also, wenn Benzo ok ist, falls etwas zu sehr anregt, wäre ich beruhigt.
    Und wenn die Sorte ‘Borneo’ gut ist, kann ich dann dabei bleiben, falls ich es nur 1x pro Woche anwende, oder muss ich auch in diesem Fall eine andere Sorte nehmen?
    Mein Nervensystem überreagiert manchmal sogar auf Schwarztee. Nicht immer allerdings…und Kaffee ist dann ok…Spasmophilie nennt man dies auch.
    Entschuldige bitte die Länge meines Schreibens. Und vielen Dank im voraus für Deinen sehr geschätzten Rat!

    Grüsse aus Frankreich,
    Zarah

    • Hallo Zarah!

      Freut uns, dass unsere Seite dir weiterhelfen konnte. Zu deinen Fragen:

      1. Die Querbeet Sorten: Ich weiß leider nicht mehr, was für eine Sorte das Borneo von Querbeet war, da meine letzte Bestellung schon ein Weilchen her ist. Das Maeng Da dürfte grün gewesen sein, das Bali rot. Da ich die beiden aber auch im Moment nicht hier habe kann ich das nicht mit Sicherheit sagen. Für den Anfang dürfte das aber nicht so relevant sein. Viel wichtiger ist, dass du die Sorten abwechselst, und wie du darauf reagierst. Selbst wenn 2 der Sorten die selbe Farbe haben sollten, so haben sie doch eine andere Herkunft, was die für die Toleranzvermeidung nötige Abwechslung garantiert.

      2. Schwindel: Tritt beim Konsum von Kratom Schwindel auf, dann war die Dosierung zu hoch gewählt. Wer sich mit niedriger Dosierung an seinen optimalen Wert herantastet wird damit aber garantiert keine Probleme haben. Und selbst wenn man mal etwas zu hoch dosiert – die “Benommenheit” ist nur dann ein Problem, wenn man deutlich zu hoch dosiert hat. Andernfalls wird sie sich recht rasch wieder legen.

      3. Stimulation und Entspannung: An diesem Punkt gibt es viele, viele Missverständnisse, weil Kratom eine so einzigartige Wirkung hat: Kratom entspannt immer, selbst dann, wenn es stimuliert. Das mag sich seltsam anhören, ist aber so. Die Stimulation durch Kratom lässt sich nicht mit anderen Dingen, wie z.B. Kaffee vergleichen. Wo Koffein eine gewisse Anspannung, mental wie körperlich, erzeugen kann, passiert das bei Kratom nicht. Kratom stimuliert dadurch, dass man mehr Motivation verspürt und sich generell fitter fühlt – nicht zwingend “wacher” oder direkt konzentrierter, auch wenn das oft eine Folge daraus ist. Niedrige Dosierungen werden dich also nicht nervös machen! Ich bin selbst jemand, der Gelegentlich zu “Anxietyphasen” neigt, und egal in welcher Dosierung, Kratom hat mir damit immer geholfen. Im “schlimmsten Fall” blieb die Anspannung gleich wie zuvor, schlimmer wurde sie durch Kratom nie. Eine Dosierung von 2 Gramm war für die meisten meiner weiblichen Freunde optimal, während es bei Männern eher 3 Gramm waren. Du kannst sicher auch mit nur einem Gramm beginnen! Weniger würde ich aber nicht empfehlen, da Kratom erst aber einer gewissen Menge beginnt zu wirken, und man unter dieser Menge garnichts davon spürt. (Sehr vereinzelt gibt es Menschen für die auch 0,5g ausreichen… das ist aber SEHR selten!)
      Hier auch ein kleiner Versuch die “Wirkkurve” je nach Dosierungsstärke des Kratoms zu erläutern:

      • Zu geringe Dosierung: Keine Wirkung
      • Sehr geringe Dosierung: Gesteigertes Wohlbefinden (Als wäre man sehr gut ausgeschlafen)
      • Kleine Dosierung: Gesteigertes Wohlbefinden, erhöhte Motivation, leichte Schmerzdämpfung und Energie
      • Stimulierende Dosierung, leicht unter dem “magischen Punkt”: Deutliches Wohlbefinden, Schmerzdämpfung, sanfte Euphorie und deutliche Motivation
      • Optimale Dosierung, “magischer Punkt”: Wohlbefinden, Euphorie, Motivation, Schmerzdämpfung und ein entspanntes, wohliges Körpergefühl (“warme Kuscheldecke”)
      • Leicht erhöhte Dosierung: Selbes wie bei optimaler Dosierung, mit noch stärker ausgeprägtem, entspannendem Körpergefühl. Allerdings nach 3-4h auftretende leichte Müdigkeit.
      • hohe Dosierung: Sehr starke Entspannung, Verlust des Motivierenden Effekts, allerdings sehr deutliche Euphorie möglich. Deutliche Müdigkeit nach ein paar Stunden zu erwarten, Risiko von leichtem Schwindel
      • Zu hohe Dosierung: Übelkeit, Schwindel, Benommenheit nach 30-90 Minuten.

      4. Benzos: Da du keine Anxiety durch Kratom zu befürchten hast werden keine Beruhigungsmittel notwendig sein um den Kratomeffekt loszuwerden. Kratom wirkt subtil, nicht aufdringlich, auch wenn es einen großen Unterschied machen kann. Wir raten davon ab Kratom mit Medikamenten zu kombinieren! Fühlst du dich aus welchen Gründen auch immer unwohl nach dem Kratomkonsum, kannst du dir damit behelfen eine Kleinigkeit zu essen, viel zu trinken und dich hinzulegen.

      5. Andere Pflanzen: Mit Kanna und Mulungu habe ich auch sehr gute Erfahrungen. Ich möchte anmerken, dass Kanna extrem stimulierend sein kann, auf eine Art wie sie bei Kratom nie eintreten wird. Bei Kanna hatte ich, so sehr ich diese Pflanze auch schätze, schon mehrfach Probleme, dass ich sehr, sehr nervös und unruhig wurde. Dieses Problem hatte ich mit Kratom in den vielen Jahren die ich nun schon täglich Kratom nutze erst ein einziges mal, mit einer ganz bestimmten Sorte die ich falsch dosiert hatte, und an dem Tag auch generell sehr schlechte Stimmung hatte. Mulungu kenne ich als Tee. Ich nutze Mulungu gerne als Tee am Abend, um nach einer mental oder körperlich anstrengenden Woche mal wieder richtig tief und erholsam durchzuschlafen, so einmal im Monat. Eine Bekannte von mir verdampft Mulungu in sehr kleinen Dosierungen über den Tag verteilt um sich mit der beruhigenden Wirkung gegen Anxiety-Probleme zu wappnen, was ihr sehr gut zu helfen scheint. (Sie hat ihre Benzos damit ersetzt!) Zu diesen Pflanzen fehlt mir aber das nötige Detailwissen um wirkliche Ratschläge geben zu können, da kenne ich eben nur persönliche Anekdoten.

      6. Abwechseln: Wenn du Kratom nur einmal pro Woche nutzt kannst du bei einer Sorte bleiben, der Abstand genügt um die Toleranz niedrig zu halten.

      7. Tee kochen: Für deine ersten Versuche mit Kratom ist Tee eher weniger geeignet, weil sich sehr schwer einschätzen lässt wie gut es wirken wird. Beim Tee kochen können viele Wirkstoffe verloren gehen, sodass die Wirkung merklich schwächer ausfällt. Dadurch ist es schwierig mit Tee seine optimale Dosierung zu finden. Das fällt wesentlich leichter, wenn man bereits weiß wie man auf Pulver oder Kapseln reagiert, und selbst dann gibt es selten Anlass dem Tee den Vorzug zu geben. Tee ist mehr eine… Spielerei für bereits erfahrenere Kratomnutzer, um etwas Abwechslung in die Sache zu bringen, oder für die wenigen, bei denen Tee tatsächlich besser wirkt als Pulver (ist selten, kommt aber vor).

      Ich hoffe das beantwortet deine Fragen möglichst verständlich, damit du ohne Sorgen dein Kratom genießen kannst. 🙂 Solltest du weitere Fragen haben helfen wir gerne weiter!

      Schöne Grüße aus Österreich,
      Bär

  34. Haalloo,
    Erstmal schönen Dank und großen Respekt für dein Engagement.
    Ich hab nur mal ein zwei Fragen.
    Und zwar habe ich Kratom erst vor kurzem kennengelernt.
    Ich muss seit fast 2 Jahren immer wieder zu Operationen und bin dann teilweise monatelang arbeitsunfähig was ziemlich auf meine Stimmung und Motivation drückt, sodass Thai Maeng Da Pimps mir mit seiner aktivierenden Wirkung wirklich zugute kam. Ich habe nun 6 Tage lang 4-8 g täglich genascht (Die Wirkung war von starker Euphorie und Motivation geprägt. Zudem hatte ich spürbare visuelle “Einschränkungen” in Form von einem Effekt als hätte ich nen Knick in der Linse oder würde schielen. Richtung 7-8 g kam dann die sedierende Wirkung also alles in allem war ich bis dahin völlig begeistert. Dann wollte ich mal Borneo Green probieren, wobei die Wirkung fast gegen null tendierte. Dachte evtl hab ich schon ne gewissen Toleranz und hab nun eine Woche Pause gemacht. Leider hat sich jetzt nach einer Woche nichts geändert und auch Maeng Da wirkt kaum noch.
    Genug gelabert meine Frage ist einfach ob ich noch länger Pause machen müsste um die Effekte wieder zu haben oder was sonst falsch gelaufen ist.
    Würde den Konsum dann iwann auf 1-2 mal /Woche beschränken, wenn überhaupt. Wollte anfangs nur ein bißchen rumprobieren mit unterschiedlichen Dosierungen. Achso Einnahmeform ist mit Kapseln auf relativ nüchternen Magen.
    Danke schon mal
    Gruß

    • Hallo Marzipan,

      Vielen Dank für das Lob.
      Ich glaube viele deiner Fragen würden sich beim Lesen unseres Leitfadens und der 7 Kratom Grundregeln beantworten.
      So wie du es schilderst, hast du eine ganze Woche die selbe Sorte genutzt. Davon raten wir aus gutem Grund strikt ab. Der Sortenwechsel ist essentiell für eine gleichbleibende Wirkung.

      Das du bei Borneo Green nichts gespürt hast kann nun an mehrere Dingen liegen:
      Zum Einen könnte es sein, dass du auf die Sorte generell nicht ansprichst. Das kommt vor, deswegen sollte man zu beginn lieber wenig Kratom, dafür viele Sorten kaufen.
      Zum Anderen kann es natürlich sein, dass du dir in einer Woche schon deine Kratomtoleranz zerschossen hast – was ich aber bezweifle, zumindest in diesem Umfang.

      Ich würde spontan eher darauf tippen, dass sich entweder bei dir selbst etwas geändert hat, oder du schlichtweg andere Sorten oder einen anderen Händler benötigst. Drogen- und Medikament-Gebrauch können die Wirkung von Kratom ebenfalls stark beeinflussen und auch dämpfen. Solltest du also irgendwelche Substanzen Abseits von Kratom zu dir nehmen solltest du dort nach der Ursache forschen. Wenn nicht, dann empfiehlt sich eine weitere Woche Pause, und der kauf von mindestens 2 weiteren Sorten, damit du vernünftig die Sorten abwechseln kannst und jene aussortieren, die für dich nicht funktionieren.

      schönen Gruß,
      Bär

  35. sandalsonmyfeet

    Hallo Bär

    Erstmal beide Daumen hoch für Deine tolle Website und vielen Dank für die wertvollen Tipps und Infos!

    Ich bin ein Neuling in der Kratom-Welt; vor einem Monat habe ich 3 verschiedene Sorten (Maeng da Indo, Green Thai & Thai Red) von einer Bekannten zum Probieren zugeschickt bekommen. Sie meinte, Kratom könne mir bei meiner rheumatologischen Autoimmunkrankheit (undifferenzierte Kollagenose) helfen. Tatsächlich macht das „Kraut“ an „guten“ Tagen einen anderen Menschen aus mir! Yippiiieee! Ich nehme jeweils morgens 1.5 Gramm auf nüchternen Magen und wechsle die 3 Sorten ab. An schlechten Tagen jedoch hilft es mir nicht gross. Da sind die Fieber und die grippeähnlichen Symptome offensichtlich mächtiger.
    Ich hab mir nun erhofft, dass Du mir Tipps geben kannst, welche Sorten für meine Bedürfnisse optimal wären und wie ich sie am besten anwende/kombiniere (Du leidest ja ebenfalls an chronischen Schmerzen). Die nass-kalten Tage sind die schlimmsten für mich.

    Wäre suuuuuper, wenn Du mir dabei helfen kannst, mein Sortiment zu erweitern. Ich will mich ja schliesslich an die Grundregeln halten (1 Sorte pro Woche etc.) 😉

    Vielen vielen lieben Dank schon im Voraus für Dein Feedback!
    Liebe Grüsse

    • Hallo!

      Freut mich, wenn dir unsere Seite weiterhilft! Ich muss dich aber gleich korrigieren, da scheint ein Missverständnis vorzuliegen: Es heißt nicht eine Sorte pro Woche, sondern eine Sorte pro Tag! Nur jede Woche zu wechseln wäre ein großer Fehler, der gesteigerte Kratomtoleranz nach sich zieht. Es gilt, jeden Tag eine andere Sorte zu verwenden um möglichst lange den besten Effekt zu haben.

      Hast du schon versuchst an den schlechteren Tagen etwas höher zu dosieren? Das könnte eventuell schon ausreichen. Was die Sorten angeht empfehlen sich für dich wohl die “langsamen” Sorten, sprich jene, die eher eine körperliche Wirkung haben. Welche das genau sind unterscheidet sich leider von Händler zu Händler, ich kann da also keine detaillierten Empfehlungen aussprechen. Solltest du bei Kratomexperts bestellen wollen kann ich “Super Green” und “Borneo Red” empfehlen, beide hatten bei mir eine sehr starke schmerzdämpfende Wirkung. Gutes(!) Balikratom ist üblicherweise auch recht angenehm bei Schmerzen, nur leider gibt es selten gute Bali-Qualität zu kaufen. Vielleicht wäre auch das Borneo-Probierpaket, welches wir hier auf der Seite für Beginner empfehlen etwas für dich. Die meisten darin enthaltenen Sorten sind recht dämpfend, wenn richtig dosiert.

      Vielleicht lässt du uns ja wissen wo du dein Kratom her hast, oder zukünftig bestellen willst, dann kann ich vielleicht etwas mehr Orientierung bieten.
      Letztenendes läuft es aber dennoch darauf hinaus, dass du ausprobieren musst welche Sorten bei dir am Besten ansprechen. Das mag anfangs etwas “mühsam” erscheinen, lohnt aber!

      Schönen Gruß und viel Erfolg,
      Bär

      • sandalsonmyfeet

        Hallo Bär

        Vielen Dank für Deine Antwort und die hilfreichen Tipps und Empfehlungen!

        Oje ich hab mich falsch ausgedrückt; ich meinte natürlich, dass ich eine Sorte nur einmal pro Woche anwenden will.

        Eine höhere Dosierung an schlechteren Tagen habe ich noch nicht versucht. Mein Respekt vor einer zu schnellen Steigerung der Dosis ist wohl zu gross. Aber ich werde das definitiv ausprobieren.
        Die 3 Sorten habe ich von Kratora. Meine Bekannte betreibt diesen Shop von Miami aus. Ich habe den Eindruck, dass dies sehr gute Qualität sein müsste (zeigt sich auch im Preis 😉 ).

        Was mir an Kratom so gefällt, ist, dass es den Brainfog wegwischt, mir Motivation und Energie gibt. Meine Krankheit zeigt sich sehr stark in Fatigue, Fieber und kognitiven Symptomen. Die energetisierende Wirkung von Kratom schätze ich deshalb sehr. Nur bleibt dieser Effekt an schlechten Tagen eben aus. Aber dann werde ichs mal mit einer höheren Dosis versuchen und mich durch die Sorten probieren.

        Vielen herzlichen Dank nochmals für Deine Hilfe! Liebe Grüsse!

        • Verstehe!

          Also wenn es darum geht Erschöpfung und Brainfog loszuwerden, dann ist “höher dosieren” wohl doch kein guter Rat. Das bringt bei klassischen Schmerzproblemen mehr. Bei Erschöpfung und Brainfog hat es sich bei mir selbst manchmal als hilfreich gezeigt regelmäßig Antioxidantien zu mir zu nehmen, so zum Beispiel eine Kombination aus Vitamin C und einem qualitativen Antioxidantien-Supplement. Wäre ggf. einen Versuch wert.

          Wie gut Kratom den “Brainfog” klärt hängt übrigens auch sehr stark von der Sorte ab. Am Besten, du führst ein kleines Kratomtagebuch. “Wann habe ich welche Sorte in welcher Dosierung unter welchen Umständen zu mir genommen und wie war der Effekt?” – So kann man sehr schnell feststellen, was alles bei unterschiedlicher Wirkung mitspielt und entsprechende Anpassungen vornehmen.

          Liebe Grüße,
          Bär

          • sandalsonmyfeet

            Vielen Dank für Deine Antwort, lieber Bär!

            Das mit den Antioxidantien werde ich gerne mal probieren! Lustig dass Du das sagst….von Beginn weg habe ich Tagebuch geführt und werde es auch weiterhin tun. Ich hab mir jetzt ein paar weitere Sorten bestellt….bestimmt werde ich bald die richtigen Sorten, Dosierungen und Kombinationen finden 😉

            Vielen lieben Dank nochmals für Deine hilfreichen Tipps!

            Liebe Grüsse
            s

  36. Lieber Bär,
    ich finde es nicht so gut, dass Du pauschal empfiehlst, Kratom mehrmals täglich zu nehmen. Kratom ist ein Opioid und macht abhängig, wenn man so konsumiert. Deine Empfehlungen lesen auch Minderjährige, die nur einfach mal was Neues probieren wollen. Ich weiß, dass Du Schmerzpatient bist und Kratom täglich konsumieren musst. Für Leute ohne medizinische Indikation ist täglicher Konsum nicht zu empfehlen. Der Körper reagiert bei chronischem Opioidkonsum mit Umbau und vermehrter Bildung der Opiatrezeptoren. Außerdem wird die körpereigene Serotoninproduktion eingestellet. Sich- gut- Fühlen geht nur noch durch Konsum des Stoffes. Wenn genug Leute lörperlich und psychisch von Kratom abhängig sind, wird es mit Sicherheit verboten. Versteh mich bitte nicht falsch: ich liebe Kratom und will es nicht verteufeln. Ich finde aber, dass Du Deine Konsumempfehlungen überdenken solltest oder wenigstens deutlich machen solltest, dass es sich um Empfehlungen für Kranke handelt.
    Danke für Dein Engagement. Liebe Grüße von einem Kratom-Fan.

    • Hallo Eisvogel!

      Danke für deine Kritik.

      Ich möchte da allerdings direkt einiges richtigstellen, denn:

      • Ich empfehle definitiv nicht pauschal täglichen Kratomkonsum.
        Wo glaubst du das gelesen zu haben? Weder im Leitfaden, noch in der Kurzübersicht wird der tägliche Konsum empfohlen. Es wird der verantwortungsvolle Konsum erklärt, damit Konsumenten keine unangenehmen Fehler machen wenn sie vorhaben Kratom auszuprobieren oder regelmäßig zu nutzen – das ist aber etwas anderes als eine Empfehlung.
      • Du schreibst: “Für Leute ohne medizinische Indikation ist täglicher Konsum nicht zu empfehlen.” Richtig, das sagen wir auch. Der tägliche Konsum sollte gute Gründe haben, sonst ist er unverantwortlich. Kann mich nicht erinnern, dass wir irgendwo etwas anderes geschrieben hätten. Falls doch, bitte um Hinweis wo, dann werde ich das richtigstellen. Und auch bei Leuten mit medizinischer Indikation ist erst ein Arzt aufzusuchen! Auch das steht meines Wissens überall dabei, da es sich bei Kratom um kein Heilmittel oder Medikament handelt.
      • Du schreibst: “Der Körper reagiert bei chronischem Opioidkonsum mit Umbau und vermehrter Bildung der Opiatrezeptoren. Außerdem wird die körpereigene Serotoninproduktion eingestellet.” Ersteres haben wir bei “Macht Kratom süchtig?” ausführlich erklärt. Ich empfehle dir den Artikel zu lesen, denn Kratom ist in der Hinsicht eben nicht wie klassische Opioide, sondern verhält sich recht speziell, weswegen es eben auch weitaus weniger Nebenwirkungen hat. Das die Körpereigene Serotoninproduktion eingestellt werden soll, ist, sorry für den Begriff, schlicht astreiner Blödsinn. Wäre dem so, wäre das tödlich. Es ist aber nicht so!. Kratom hat nach aktuellen Studien keinen Einfluss auf Serotonin, sehr wohl aber leichten Einfluss auf die Dopaminwerte, weswegen man sich demotiviert und schlapp fühlen kann, wenn man nach täglichem Konsum plötzlich aufhört. Diese Werte haben sich aber in allen bekannten Fällen wieder vollständig erholt. Ich würde dich bitten nicht solche Panikkommentare zu verbreiten, erst recht nicht ohne Quellenangabe. Diesbezüglich würde ich dich auch bitten, mir Links und Quellen zu deiner Behauptung zu schicken, damit wir klären können wie du zu diesen seltsamen Schlüssen kommst.
      • Du schreibst: “Wenn genug Leute lörperlich und psychisch von Kratom abhängig sind, wird es mit Sicherheit verboten.”
        Richtig! Deswegen klären wir hier auf, wie man Kratom verantwortungsbewusst anwendet, Sucht vermeidet, und eventuelle Entzugserscheinungen effektiv vermindert oder ganz verhindert! Diese Seite dient nicht der Verbreitung von Kratom, sondern der Prävention, damit jene, die Kratom benötigen selbiges mit allen wichtigen Informationen versorgt nutzen können, und nicht gefährlichem Halbwissen oder Ignoranz aufsitzen, wie so viele, die sich zum Beispiel auf Reddit über höllischen Entzug beschweren, der super einfach vermeidbar gewesen wäre, hätte man sich zB. an unsere 7 Grundregeln gehalten.

      Ich hoffe, ich konnte deine Befürchtungen etwas besänftigen, und hoffe auch, dass du selbst etwas mehr Recherche betreibst, ehe du solche Hämmer wie “Kratom stoppt Serotoninproduktion” raushaust. Solche unwahren Panikmeldungen sind es nämlich auch, die die Legalität von Kratom gefährden. Muss nur eine Zeitung eine solche Behauptung aufgreifen, Panik verbreiten, und die Wahrheit kümmert dann niemanden mehr.

      schönen Gruß,
      Bär

  37. Hallo Bär,
    Erst mal vielen Dank für die tolle Seite und für die Mühe, die du dir machst. Das hier ist wirklich mit Abstand die beste und informativste Kratom-Seite im deutschsprachigen Raum.

    Ich kann deine positiven Erfahrungen mit Kratom voll und ganz bestätigen. Ich hätte eine Frage zur Haltbarkeit von Kratom. Ich habe einen Tageskonsum von ca. 8-10 Gramm pro Tag, aufgeteilt auf 2-3 Portionen. Also so gut 3 Kilo pro Jahr.

    Da Kratom ja wirklich deutlich billiger wird, wenn man es in größeren Mengen bestellt, bin ich natürlich versucht, mir von meinen Lieblingssorten jeweils mal ein Kilo zu bestellen. Aber grade wenn ich die 7 Tage-7 Sorten Regel befolgen möchte (die ich auch für sehr sinnvoll halte), müsste ich das Kratom natürlich sehr lange lagern. Es würde mich interessieren, was du zur Haltbarkeit für Erfahrungen gemacht hast. Hast du zum Beispiel mal versucht, Kratom einzufrieren?

    Was mich auch noch interessieren würde, sind deine Erfahrungen mit kratom.eu. Findest du, dass es sich lohnt, dort zu bestellen?

    Ich will dich aber natürlich nicht nur mit Fragen löchern, sondern auch ein paar von meinen Erfahrungen weitergeben, die du natürlich gerne aufgreifen und weiterverbreiten kannst.

    Zunächst einmal meine bevorzugte Konsummethode: Kratom-Kefir. Ich mische 5 Gramm Kratompulver mit einem halben Liter Kefir. Die Mischung ist überraschend wohlschmeckend.

    Zum anderen habe ich bei dreamherbs.de etwas sehr praktisches gefunden: Kratomharz. Sehr gut für unterwegs. Ein Gramm Harz entspricht ca 6-7 Gramm Blätter. Das lässt sich in kleine Kugeln kneten und problemlos Schlucken. Für mich eine hervorragende Alternative zur Toss and Wash Methode, die ich einfach nur widerlich finde.

    Eine Anregung für die Zukunft hätte ich noch. Ich fände es super, wenn du auf deiner Seite noch mehr Tests zu konkreten Sorten von unterschiedlichen Händlern bringen könntest.

    Liebe Grüße,

    Alex

    • Hallo Alex,

      vielen Dank für das Lob!

      Zur Haltbarkeit: Das älteste Kratom das ich hier liegen habe ist nun knapp 3 Jahre alt und war nicht eingefroren, nur in einem Plastiksack in einer Box aufbewahrt. Es schmeckt und wirkt noch immer wie zu Beginn. Da ich dieses Kratom mehr oder weniger “vergessen” hatte kann ich dir leider nicht sagen, welchen Temperaturen und welcher Luftfeuchtigkeit es während der Lagerung ausgesetzt war, denn das spielt sicher eine Rolle. Für mich heißt das aber, dass Kratom, wenn die Qualität stimmt, echt lange haltbar ist.

      Wer sichergehen möchte, der kann sein Kratom natürlich auch einfrieren, damit ist es quasi ewig haltbar. Das habe ich selbst auch schon gemacht, aber ich weiß nicht, habe ich da etwas falsch gemacht, oder hat das Kratom nach dem Auftauen irgendwie Wasser gezogen (obwohl es sehr luftdicht verpackt im Tiefkühler landete und beim Auftauen auch verschlossen blieb), denn hinterher war das Pulver wesentlich grober, und der Geschmack deutlich schlechter. Die Wirkung war aber einwandfrei, so wie vor dem Einfrieren.

      Ich würde an deiner Stelle das Kratom das du innerhalb eines Jahres verbrauchen wirst nicht einfrieren, den Rest aber schon. Achte auf gute Verpackung, damit dein Kratom hinterher nicht so endet wie das meine.

      Ich kam immer noch nicht dazu Kratom.eu einem Selbsttest zu unterziehen (einfach noch viel zu viel Kratom auf Vorrat um nochmal neues zu bestellen…), höre aber weiterhin eher positive Rückmeldungen von dem Shop.

      Die Kefir-Mischung klingt interessant, probiere ich gerne mal aus. Danke für den Tipp. Vielleicht schaffe ich auch eine neue Kategorie auf der Website, wo Leute ihre verschiedenen “Kratom-Rezepte” unterbringen können. Inzwischen haben sich da echt viele teils gute, teils sehr kuriose Vorschläge gesammelt.

      Bei Harz bin ich sehr, sehr skeptisch, da zu Harz keine Studien vorliegen ob es sich bei Toleranzentwicklung oder Nebenwirkungen anders verhält, oder wie rein das Ganze ist. Es klingt sehr praktisch, aber mich würde interessieren wie ein Entzug aussieht wenn jemand Harz regelmäßig verwendet. Sollte es sich gleich verhalten wie bei Blättern wäre das natürlich eine super Alternative.

      Bezüglich der Anregung: Wir haben schon ein paar neue Testberichte hier liegen, aber ich kam aufgrund anderer Arbeiten noch nicht dazu das hier auch einzupflegen. Auch eine Überlegung wäre es, Leserberichte in einer separaten Kategorie zu veröffentlichen. Damit hätte man schnell mal deutlich mehr Shops abgedeckt, nur leider auch das Risiko, dass diese Berichte von den Händlern selbst, zu Werbezwecken, kommen. Mal sehen! Da kommt aber auf jeden Fall noch mehr.

      Danke für dein Interesse und dein Feedback,
      Bär

      • Hallo Bär,

        Danke für die schnelle Antwort.
        Bei den Leserberichten wäre ich auch etwas skeptisch. Wie du richtig sagst, man kann nie wissen, wer dahinter steckt. Da wäre es sicher glaubwürdiger, wenn die Berichte von dir kommen.

        Mit dem Harz habe ich leider auch keine Erfahrungen zum Dauerkonsum. Ich habe auch ziemlichen Respekt davor, weil es schon recht stark wirkt. Aber wenn man mal 2-3 Tage unterwegs ist, z.B. auf Geschäftsreise, dann ist das schon sehr praktisch. Klar, man kann sich auch Kapseln machen, aber das Harz braucht weniger Platz. Ich habe ein kleines Döschen an meinem Schlüsselanhänger, da passen ca 3 Gramm Harz rein. Das reicht mir dann für bis zu 3 Tage.

        Man sollte nur möglichst nicht in eine Polizeikontrolle kommen. Die halten das garantiert für Cannabis und man kann sich auf endlose Diskussionen einstellen;-)

        Liebe Grüße,
        Alex

  38. Hallo Bär

    Ich finde deine Seite super und sehr hilfreich.
    Meine Frage wäre ob man täglich White vein kratom verwenden kann solange man täglich die Herkunftsländer wechselt?
    Zb. Montag: Borneo White vein
    Dienstag: Thai White vain
    Mittwoch:Sumatra White vein
    usw.
    Ich frage deshalb weil mir die White vein Sorten am besten gefallen und ich sie gerne so oft wie möglich verwenden würde.
    Schon mal vielen dank für die Antwort.

    • Hallo Chris!

      Jeden Tag sicher nicht, da wirst du dich ziemlich sicher trotz verschiedener Herkunft daran gewöhnen. Jeden 2. Tag bei einem Wechsel der Herkunftsländer sollte aber drin sein. Da jeder anders reagiert musst du natürlich dennoch darauf achten, ob das für dich persönlich funktioniert, oder sich vielleicht trotz allem eine Toleranz aufbaut.

      schönen Gruß,
      Bär

      • Hallo Bär

        Danke für die schnelle Antwort.
        Also würde es funktionieren wenn ich in fünf Tagen zwischen weißen und grünen Sorten wechsle zb.
        Montag:White vein Thai
        Dienstag:Green Malay
        Mittwoch:White vein Borneo
        Donnerstag:Green vein Thai
        Freitag:Thai Maeng Da pimps White vein
        Samstag:frei
        Sonntag:frei
        Oder wäre es besser wenn ich einen Tag eine rote Sorte
        mit rein nehme.
        Kannst du mir eine rote Sorte empfehlen die mehr
        Aktiviert und weniger sediert.

        Vielen Dank,
        Chris

        • Da du unsere Artikel ja gelesen hast weißt du bereits: Mehr Abwechslung ist immer besser. Wenn du freiwillig auf diverse Venenfarben verzichtest ist das mitunter ein Risiko für die Toleranzbildung. Wie stark das ausfällt kannst du aber nur selbst herausfinden, Kratom ist eben sehr individuell. Es gibt keine Musterlösung! Auch können wir keine glasklaren Sortenempfehlungen treffen, weil jede Sorte etwas anders wirkt. Wenn du eine Orientierung suchst schau dir unsere Kratomtests an, die helfen dir vielleicht weiter.

          Schönen Gruß,
          Bär

  39. Hallo Bär,
    habe vor 4 Monaten angefangen Kratom als Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen zu gebrauchen .so 2 x 2,5 Gramm am Tag.Vor 2 Monaten hatte ich einen Unfall beim Klettern und wollte nicht noch andere Schmerzmittel nehmen. Darum habe die Dosis auf 3 x 3- 3,2 Gramm erhöht.habe leider erst gestern noch mal nachgelesen das man nicht nur die Blattfarben sondern auch die Sorten wechseln soll.gestern bin ich auf 2 x 3,2 Gramm zurück und es war für mich schon schwer 12 Stunden pause zu machen.Hab es aber dann doch ausgehalten.kannst du mir Tipps geben wie ich leichter runterdosieren kann ohne das es den Körper zu sehr beansprucht oder in welchen Schritten man die Dosis verringern sollte.Meine Rippen sind wieder ok und ich möchte nicht hochdosiert weiter machen bzw. eine Pause einlegen.
    tolle Seite übrigens!
    Gruss Ron

  40. Hallo. Vorneweg muss ich sagen das ich wirklich begeistert bin diesen Artikel gefunden zu haben. Ich habe starkes ADHS und habe es geschafft mit den 2-3 mal am 3g kratom der Pharmaindustrie den Rücken zu kehren und die normalen ADHS wie Medikinet nichtmehr zu nehmen. Kratom bringt mich nicht nur sehr viel weiter als Medikinet ich habe das Gefühl das es mein ADHS ganz zum verschwinden bringt und dabei bis jetzt nach 2 Monaten täglichem Konsum völlig ohne Nebenwirkungen. Abschließend ist zu sagen: ich bin sehr froh Kratom und diesen Artikel entdeckt zu haben. Meine allgemeine Grundstimmung hat sich verändert und ich gehe mit leichtigkeit durch den Tag ohne überall anzuecken.

    • Hallo Alex!

      Freut uns, wenn wir mit ein paar nützlichen Informationen weiterhelfen konnten! Hoffentlich leistet dir Kratom weiterhin derart gute Dienste!

      Mit besten Grüßen,
      Bär

  41. Hallo Bär,

    habe bereits einige Sorten getestet, die einziegn beiden Sorten mit denen ich zufrieden bin sind Bali Red und Thai Pimp. Kann also nicht wie empfohlen mehrer Sorten abwechselns nehmen, nur die beiden.
    Kannst du mir einen Tipp geben, welche Sorten sehr ähnlich zu den beiden genannten sind? Vielleicht gibts ja noch eine, die ich nicht probiert habe.
    Vielen Dank im voraus für eine Antwort.
    Viele Grüße

    • Hallo Gary,

      in solchen Fällen empfehle ich vor allem einen Händlerwechsel. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass nur zwei Sorten guten Wirkung erzielen – das liegt dann eher an der Qualität des Zulieferers/Händlers. Probier am Besten ein paar Sorten anderer Händler durch.

      Darf ich fragen, wo du bestellst und was du schon probiert hast? Würde mich interessieren, vielleicht haben wir schon Vergleichswerte dazu.

      schönen Gruß,
      Bär

      • Hallo Bär,

        habe bisher bei Kratom.eu bestellt, gut war bisher Thai Maeng da pimps und Bali red. Weniger gut bis gar nicht gut:
        Borneo white, Borneo green vein, Sumatra white, Sumatra green vein und Borneo Maeng da.
        Vielen Dank für deine Hilfe &
        Grüße
        Gary

        • Bei vielen Händlern steht “Borneo” leider oft für schwächeren Effekt, genau so wie Bali. Ich würde dir wirklich unsere Empfehlungen ans Herz legen, bisher bekamen wir da nur positive Rückmeldungen. Einen Versuch ist es sicher Wert – es kostet auch nicht mehr als bei Kratom.eu.

          schönen Gruß,
          Bär

  42. Also nicht mit der Menge übertreiben. Aber ich brauche 5g um überhaupt was zu spüren. Wie soll ich das machen?

    • Hallo Alex,

      Wir können bei unseren Erklärungen nur recht verallgemeinernd formulieren, aber generell ist Kratom von Person zu Person individuell zu bewerten. In deinem Fall würde ich versuchen Kratom auf maximal 1x täglich zu beschränken und einfach zu beobachten wie du dich damit fühlst. Für die meisten sollte auch solche Dosierungen kaum ein Problem darstellen, solange 10g pro Tag nicht überschritten werden. Merkst du aber, dass du damit eine gewisse Abhängigkeit entwickelst, kannst du auch auf einmal alle zwei Tage umsteigen. Auch das scheint für viele gut zu funktionieren.

      schönen Gruß,
      Bär

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *