Macht Kratom süchtig?

Macht Kratom süchtig?

 

macht Kratom süchtigOft hören wir die Frage: Macht Kratom süchtig? Es gibt viele Missverständnisse um Kratom und das Suchtpotential ist eines davon. Kratom wirkt auf ähnliche Rezeptoren im Gehirn wie Opiate, weswegen fläschlicherweise oft angenommen wird Kratom hätte auch das selbe Suchtpotential wie ein Opiat. Ein gefährlicher Mythos für alle, die auf Kratom als schmerzlindernde Pflanze angewiesen sind, haben solche Vorurteile doch schon oft zu verboten von sonst harmlosen Substanzen geführt. Wir wollen klarstellen: Es ist genau so falsch diese tolle Pflanze zu dämonisieren, wie es falsch ist ihre Risiken auszublenden. Alles was wir im Alltag gebrauchen hat vor und Nachteile, so auch Kratom!

 

Ja, aber… macht Kratom süchtig? Heroin ist ein Opiat, und Heroin ist schrecklich! Ist Bier gleich Schnaps? Ist Kaffee gleich Kokain? Sind Schmerzmittel direkt Morphium? Ob Kratom Suchtpotential hat hängt stark von der Dosis ab. Warum das so ist, und warum ihr euch wirklich keine Sorgen machen braucht wenn ihr euch nur an ein paar kleine Regeln haltet, das erklären wir nun anhand von etwas Theorie um den Hauptwirkstoff von Kratom.

 

 

Kratom und seine Wirkung

 

Kratoms Wirkstoff, „7-hydroxymitragynine“ stimuliert zwei Sorten von Rezeptoren in eurem Gehirn:

  • Mu-Opiat-Rezeptoren (Euphorie, Schmerzdämpfung, Betäubung) und die weniger bekannten
  • Delta-Opiat-Rezeptoren (Stimmung, Wohlbefinden, Motivation)

 

Kratom wirkt hauptsächlich auf die Delta-Rezeptoren und nur in unnötig hohen Dosierungen stärker auf die Mu -Rezeptoren. Achtung – nun nicht erschrecken – Die Mu-Rezeptoren sind jene Rezeptoren die auch von Opiaten wie Morphium oder gar Heroin stimuliert werden. Sie sind es, die zu so vielen Missverständnissen um die Suchtgefahr von Kratom geführt haben. Hier lasst uns etwas ausholen und erklären, wieso es bei einer Stimulation gewisser Rezeptoren überhaupt zu Suchtverhalten und Abhängikeit kommt und wieso wir Kratom trotzdem für ungefährlich halten.

Wirkt ein Stoff wiederholt auf gewisse Rezeptoren, dann beginnt unser Gehirn sich anzupassen. So, wie ein Muskel im Körper auf wiederholte Stimulation damit reagiert, dass sich mehr, oder dickere Muskelfasern bilden, so reagiert unser Gehirn auf Stimulation indem es mehr Rezeptoren bildet um größere Mengen eines Wirkstoffes verarbeiten zu können ohne überwältigt zu werden. Hat das Gehirn nun mehr Rezeptoren gebildet, dann braucht es auch mehr vom Wirkstoff um wieder auf die selbe Art Belastet zu werden.

 

Sinnbildliches Beispiel: 

  • 100 Einheiten Wirkstoff auf 100 Rezeptoren = 100% Effekt.
  • 100 Einheiten Wirkstoff auf 200 Rezeptoren = 50% Effekt.

 

macht Kratom süchtig

 

Dieser Effekt ist es der dazu führt, dass wir von vielen Substanzen die wir regelmäßig zu uns nehmen immer mehr benötigen um die gleiche Wirkung zu haben. Das ist bei Kaffee so, das ist bei Alkohol so, und das ist sogar bei Zucker so. Man könnte sagen, das Gehirn “stumpft ab” und wird toleranter gegenüber einem Wirkstoff.

Zurück zu den von Kratom angesteuerten Rezeptoren, den Mu- und Delta-Rezeptoren.
Die Mu-Rezeptoren, die eben hauptsächlich bei Opiaten angesteuert werden neigen dazu sich recht schnell zu vermehren wenn sie gebraucht werden, was die schnelle Abhängigkeit bei Opiaten verursacht. Kratom belastet diese Rezeptoren nur wenn es in sehr hohen Dosierungen (die wir hier nirgends empfehlen!) konsumiert wird.

Konsumiert man Kratom hingegen in vernünftigen Mengen (Bitte haltet euch an unseren Leitfaden!), dann spricht es die Mu-Rezeptoren so gut wie garnicht an, und stimuliert hauptsächlich die Delta-Rezeptoren. Im Gegensatz zu den Mu-Rezeptoren haben die Delta-Rezeptoren keine große Lust sich zu vermehren. Es ist bisher nicht bekannt, dass eine Stimulation der Delta-Rezeptoren zu einer Vermehrung selbiger führen würde. Das bedeutet, auch wenn die Rezeptoren wiederholt stimuliert werden, sie benötigen immer gleich viel Wirkstoff und entwickeln keine, oder fast keine Toleranz gegenüber dem Wirkstoff. Deswegen darf man Kratom und echte Opiate nicht vergleichen. Ein Opiat wird euch in kürzester Zeit körperliche Abhängigkeit bescheren. Bei vernünftigem Kratomkonsum ist das nicht der Fall. Bekommen die Delta-Rezeptoren mehr Wirkstoff ab als sie verarbeiten können, dann wird der Überschuss einfach verworfen und hat keinen Effekt.

Bitte beachtet, dass diese Vorgänge im Gehirn sehr, sehr komplex sind, und wir uns hier sehr einfacher Sprache bedienen um es verständlich erklären zu können. Alle Beispiele und Erklärungen sind sinnbildlich zu verstehen, wenn den Chemikern und Hirnforschern unter euch nun also die Haare zu Berge stehen: Es tut uns leid. 😀

 

 

Unser Fazit ist also:

Macht Kratom süchtig? Nicht, wenn du ein paar einfache Dinge beachtest!

 

kratom süchtig

Wie ihr oben lesen konntet ist die Suchtgefahr von Kratom sehr gering, und wir gehen sogar so weit zu behaupten, dass Kratom harmloser ist als Kaffee. Vielleicht habt ihr aber trotzdem schon von Menschen gelesen die mit Kratom-Sucht und Entugserscheinungen zu kämpfen hatten. Die Erklärung dafür ist schnell gefunden. In den allermeisten Fällen ist fehlende Information und falscher Umgang mit Kratom dafür verantwortlich. Stellt euch vor Alkohol würde keinen Kater verursachen und kaum jemand wüsste, wie Alkohol auf den Körper wirkt. Was glaubt ihr, wieviele Menschen sich regelmäßig stark betrinken würden, ohne zu wissen, was sie damit anrichten?

Nun, Kratom ist nicht Alkohol, schlägt nicht auf eure Leber und verursacht auch keinen Krebs, aber dieses Beispiel dürfte wohl trotzdem passen. Da Kratom in unseren Breitengraden noch sehr unbekannt ist gibt es auch kaum Webseiten und Bücher die darüber informieren könnten, weswegen viele Menschen leider nicht wissen wie sie mit Kratom umgehen müssen. Das ist schade, und wir versuchen diesen Misstand zu ändern.

Wer Kratom in vernünftiger Dosierung zu sich nimmt läuft eher Gefahr eine Kaffeesucht zu entwickeln.

 

 

Kratom und körperliche Abhänhigkeit

 

Nehmen wir an, ihr nehmt Kratom in den von uns Empfohlenen Mengen von 2-3g. In dieser Menge wirkt Kratom hauptsächlich auf die Delta-Rezeptoren und berührt die Mu-Rezeptoren kaum. Das sorgt dafür, dass sich der Körper nie an Kratom gewöhnt (Siehe mehr dazu in unseren 7 Kratom Grundregeln und dem Kratom Leitfaden!), und Kratom immer gleich stark wirkt. Ihr habt also nie das Bedürfnis die Menge zu erhöhen, und wenn ihr wieder mit Kratom aufhört, dann spielt es keine Rolle ob ihr Kratom einmal, zweimal, oder zwanzig Mal genommen habt. Zum Vergleich: Es reicht schon eine Woche Kaffee zu trinken um den Körper an regelmäßiges Koffein zu gewöhnen, und ihn dann streiken zu lassen, wenn er plötzlich keines mehr bekommt.

Die Berichte von unangenehmen Kratom-Entzugserscheinungen stammen in so gut wie allen Fällen von Menschen, die nicht wussten in welcher Dosierung sie Kratom zu sich nehmen müssen und die die 7 Kratom Grundregeln für sicheren Kratom Konsum nicht kannten. Sie haben zu große Mengen Kratom zu sich genommen.

Wie ihr nun bereits wisst: Zu hohe Dosierungen Kratom beginnen auf die Mu-Rezeptoren zu wirken, eben jene, die auch bei Opiaten Sucht und körperliche Abhängigkeit auslösen. Der Körper beginnt sich bei diesen Mengen an Kratom zu gewöhnen und entwickelt eine Toleranz. Weil der Konsument dann wegen der Toleranz weniger von Kratom spürt nimmt er wenn er es nicht besser weiß einfach mehr und sein Körper passt sich wieder an, er braucht noch mehr, und so weiter und so fort. Suchtgefahr entsteht.

Der Mythos um die Suchtgefahr von Kratom ist hauptsächlich fehlender Information und Fahrlässigkeit geschuldet.

 

Hört ein solcher Konsument dann auf Kratom zu nehmen reagiert sein Körper mit Entzugserscheinungen. Diese sind zwar je nach stärke der entwickelten Abhängigkeit ziemlich unangenehm, aber halten maximal 1-2 Wochen an und sind nicht mit tatsächlichen Opiat-Entzugserscheinungen zu vergleichen. Manche fühlen sich einfach nur für eine Woche ziemlich erkältet, andere die völlig übertrieben haben empfinden Nervosität und Unruhe, Schlaflosigkeit und vielleicht etwas Übelkeit.

Selbst stärkere Entzugserscheinungen halten kaum länger als eine Woche.

 

Jemand, der unseren Empfehlungen und Sicherheitshinweisen zu verantwortungsbewusstem Kratomgebrauch folgt wird keine Probleme mit Abhängigkeiten oder Entzug haben. Wer sich hingegen täglich unverantwortlich große Mengen Kratom zuführt oder direkt auf Extrakte zurückgreift ist auf dem besten Weg in eine unnötige und vor allem leicht vermeidbare Abhängigkeit.

Wir bitten euch daher euch gut zu informieren und euch am Besten an unserem Kratom Leitfaden zu orientieren. Bleibt verantwortlich und informiert euch, dann braucht ihr euch keine Sorgen um eventuelle Suchtgefahren zu machen und erntet alle Vorzüge dieser wundervollen Pflanze.

 

 

 Wie siehts mit psychischer Abhängigkeit aus?

 

Machen Torten abhängig? Macht Sonnenschein abhängig? Macht ein Fernseher abhängig?
Alles, was dem Menschen Freude bereitet sorgt dafür, dass er es gerne wieder haben möchte. Wenn man das als Sucht bezeichnet, dann ist wohl eine gewisse Suchtgefahr gegeben. Wenn es um psychische Abhängigkeit geht dann dürft ihr Kratom gerne mit Kaffee vergleichen. Es ist praktisch und es fühlt sich gut an, weswegen man es gerne zu sich nimmt.

Die Effekte von Kratom sind zu subtil, um bei verantwortlicher Handhabung bei einem gesunden Menschen psychische Abhängigkeit zu schaffen.

 

Körperlich kranke Menschen wie ich, denen Kratom unsagbar viel Last abnehmen kann, werden ganz sicher nur ungern wieder auf Kratom verzichten. Es ist jedoch nicht so, dass ich mir mein Leben nicht ohne Kratom vorstellen könnte. Ich bin mir sicher, würde ich wieder meine Schmerzmittel nehmen, es würde mir schwerer Fallen auf Schokolade, als auf Kratom zu verzichten. Kratom kann ein Leben sehr bereichern, aber seine Wirkung ist zu subtil um Kratom nur der Effekte wegen unbedingt wieder haben zu wollen.

Ich kann auch ohne Kratom gut in einen Tag starten, Kratom macht den Start nur schöner. Als langjähriger Kaffeetrinker fiel es mir hingegen sehr schwer einen Morgen ohne Kaffee zu beginnen.

 

Wenn du Kratom nimmst weil du Schmerzen hast oder weil du mit Depressionen zu kämpfen hast besteht dennoch das Potential eventuell eine psychische Abhängigkeit zu entwickeln. Ich weiß zum Beispiel, würde ich auf Kratom verzichten und nicht wieder zu Schmerzmitteln greifen, dann wäre meine Stimmung spätestens nach zwei Wochen wegen chronischer Schmerzen wieder völlig zermürbt, und diese Aussicht ist verdammt unangenehm. Ich werde daher weiterhin Kratom nehmen und glücklich sein. Mancher mag das als leichte Sucht bezeichnen und das ist in Ordnung. Ich respektiere diese Pflanze für das, was sie mir gibt und behandle sie mit entsprechendem Respekt.

 

 

 

Was habe ich zu erwarten, wenn ich lange Zeit zuviel Kratom zu mir genommen habe?

 

Nun wo ihr wisst was es mit Kratom und seiner Wirkweise auf sich hat, fragt ihr euch vielleicht was passiert wenn ihr trotz aller Ratschläge und Informationen alles falsch machen würdet.

Wer auf längere Zeit wiederholt Kratom konsumiert hat und sich zu einer Pause entschließt der muss keine Angst vor einem bitterbösen Entzug haben. Die meisten regelmäßigen Kratomnutzer, selbst die, die nicht unserem Leitfaden gefolgt sind, berichten lediglich von leichten Erkältungsgefühlen in der Woche nach dem Absetzen. Sie haben ein paar Tage eine rinnende Nase, vielleicht ein leichtes Druckgefühl im Kopf, oder wenns schlimm kommt Kopfschmerzen die dem Entzug von Koffein sehr ähnlich sind. Die Entzugserscheinungen sind nach maximal einer Woche vorüber.

Je mehr Kratom jemand täglich zu sich genommen hat, desto stärker fallen die Entzugserscheinungen aus. Um so mehr er seine Mu-Rezeptoren stimuliert und zur Vermehrung angeregt hat, umso mehr straft ihn sein Körper dann, wenn die überflüssigen Rezeptoren plötzlich keine Arbeit mehr haben. Wer sich unverantwortlich Extrakten oder unnötig hohen Dosierungen Kratom zugewandt hat, der darf damit rechnen, dass sich zu den leichten Entzugserscheinungen noch stärkere wie Übelkeit, Nervosität, Schwitzen und eventuell temporäre Schlafstörungen gesellen. Doch auch diese sollten nach etwa ein bis maximal zwei Wochen völlig Geschichte sein.

 Stem and Vein von Happy Hippo Herbals
Falls du zu jenen gehörst, die schon zuviel Unfug mit hohen Mengen Kratom getrieben haben,
dann können dir gemahlene Kratomstiele und Blattrippen bei der Entwöhnung helfen.

 

 

Unter welchen Umständen sollte ich die Finger von Kratom lassen?

Wir glauben, dass Kratom trotz seiner vielen Vorteile für manche Menschen ungeeignet ist.
Du solltest die Finger von Kratom lassen wenn:

  • Du Minderjährig bist.
  • Du psychisch schwer krank bist.
  • Du bemerkst, dass Kratom bei dir nicht wirkt, oder sich unangenehm anfühlt.
  • Du generell zu Suchtverhalten und Übertreibung neigst.
  • Dir dein Arzt strikt davon abrät.
  • Du keine vertrauenswürdige Quelle für qualitativ hochwertiges Kratom hast. (Wir helfen gerne weiter!)

 

 

Bleibt sicher, bleibt vernünftig – Viel Spaß mit Kratom!

Die Suchtgefahr von Kratom wird in neuen Studien etwa auf die von Kaffee eingestuft.

 

 

Du hast Ergänzungen zu unserem Artikel, oder eigene Erfahrungsberichte dazu? Lass es uns wissen! Wir hätten gerne ein paar Meinungen von regelmäßigen Kratomkonsumenten, um unsere Berichte so authentisch wie möglich zu halten. Besonders interessant wären im Bezug auf diesen Artikel Berichte von Menschen die wirklich negative Erfahrungen mit Kratom gemacht haben. Wir konnten bisher keine finden.

Bitte schickt uns keine Artikel aus dem Netz, schickt uns lieber persönliche Erfahrungsberichte, die sind wesentlich interessanter und hilfreicher.

liebe Grüße,
euer Kratominfo.eu Team

37 Comments

  1. Die Entzugserscheinungen sind nicht vollständig, auch bei milden Entzügen ist mit Schlaflosen Nächten und dem Restles leg Syndrom zu rechnen.

    • Hallo Leila,

      natürlich sind die Auswirkungen von Person zu Person unterschiedlich. Wir gehen bei unseren Erklärungen davon aus, dass die Grundregeln die wir vorschlagen eingehalten wurden. Unsere 10 “Testpersonen” die Happy Hippo Kratom nun für ein Jahr oder mehr täglich verwendet haben hatten alle keine Probleme beim “Absetzen” zwischendurch. Eine Woche Trägheit und das Gefühl einer lästigen Erkältung, was nach wenigen Tagen verflog. Ich selbst hatte auch noch keine Probleme mit dem Restless Leg Syndrom oder schlaflose Nächte. Was aber einem Entzug wirklich hilft ist es, vorher eine Woche Stem and Vein Kratom verwendet zu haben, das dämpft eventuelle Entzugserscheinungen ziemlich!

    • Das habe ich auch. Ist nicht angenehm.

  2. Hallo kratominfo.eu-Team,
    Ich bin 18 und habe Interesse daran Kratom auszuprobieren. ( Was ich bisher noch nicht getan habe)
    Bestellen würde ich es bei azarius.De.
    (Ist das eine gute Quelle? ;))
    Da ich an beiden Wirkungsarten interessiert bin, wollte ich mal nachfragen, ob und wie gefährlich diese Konsumhäufigkeit/Menge ist.
    Max. 1x Woche 1-3g.
    Max. 1x innerhalb von 3 Monaten 5-8g.
    Freue mich auf eine Antwort.
    (Halte mich persõhnlich für relativ stabil was Sucht angeht.

    • Hallo Tobias!

      Persönlich habe ich keine Erfahrungen mit Azariuskratom, generell lässt sich aber sagen, dass Kratom bei reinen Kratomhändlern oft günstiger zu haben ist was Preis/Leistung angeht. Gerade bekannte Shops wie Azarius oder Zamnesia neigen dazu etwas höhere Preise zu haben. Wenn du uns helfen willst kannst du natürlich Azariuskratom probieren und es dann zB. mit Querbeet-Kratom, welches wir hier empfehlen: http://kratominfo.eu/querbeet-green-malay-kratom/ vergleichen. Wir nehmen auch gerne “fremdes” Feedback in unsere Reviews und Tests mit auf.

      Wenn du Kratom nur 1x in der Woche konsumierst bist du definitiv auf der sicheren Seite. Da kann ich fast garantieren, dass du 0 Nebenwirkungen haben wirst. 1x die Woche ist viel zu selten, als dass irgend ein Gewöhnungseffekt auftreten könnte. Was die Dosierung angeht lässt sich nicht pauschal sagen, was eine niedrige, und was eine hohe Dosierung ist, das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ich zum Beispiel würde mich bei 8g definitiv übergeben, weil das hoffnungslos überdosiert für mich wäre 😀 Da hilft nur probieren. Wenn dus bei maximal einmal die Woche lässt ist es eigentlich egal, ob du deine Dosis am niedrigen oder am hohen Wirk-Ende orientierst, da sich deine Rezeptoren auch bei einer höheren Dosis normal nicht anpassen wenn genug Pause dazwischen ist. Und 6 Tage Pause reichen sicherlich.

      Bist du an einem sehr starken Kratom-Effekt interessiert dann empfehle ich das Supplement Curcumin+Bioperin und kurz darauf deine passende Kratomdosis. Beides auf leeren Magen. Bioperin hilft dem Körper Kratom schneller und effektiver zu absorbieren, und Kratom wirkt umso besser, umso schneller der Körper es aufnehmen kann. Deswegen hilft es auch, einen leeren Magen zu haben. Es gibt Leute, die vertragen Kratom auf leeren Magen nicht so gut, das musst du halt ausprobieren. Diese Methode ist oft effektiver als Kratom einfach hochzudosieren.

      schönen Gruß,
      Bär

    • hi. ich würde nicht bei azarius bestellten (nicht dass die seite nicht gut wäre). kauf lieber bei shops ein, die sich auf kratom spezialisiert haben. denn da hast du 1. mehr auswahl und 2. ist es dort viel viel günstiger.
      der besten shop, den ich kenn ist thai.kratom.de

    • hi. ich würde nicht bei azarius bestellten (nicht dass die seite nicht gut wäre). kauf lieber bei shops ein, die sich auf kratom spezialisiert haben. denn da hast du 1. mehr auswahl und 2. ist es dort viel viel günstiger.
      der besten shop, den ich kenn ist thai.kratom.de

      bei deinem beabsichtigtem konsum brauchst du dir absolut keine sorgen machen.

  3. Ich habe im September letzten Jahres angefangen Kratom zu konsumieren, angefangen bei fast jeden Tag etwa eine Portion von 2,5 bis 4,5 g ( je nach Blattvenen- Farbe) , was sich aber bis Ende Dezember langsam auf bis zu 3 mal am Tag gesteigert hat.
    Dann flog ich 10 Tage in den Urlaub und nahm vom Einen auf den Anderen Tag garnichts mehr.
    Höchstwahrscheinlich weil ich mich bis dato an den Leitfaden hielt, hatte ich absolut keine Probleme mit Entzugserscheinungen.
    Ich wäre wohl lediglich unmotiviert gewesen, wenn ich nicht in den Urlaub geflogen wäre 😉
    Nach dem Urlaub fing ich wieder langsam an, steigerte mich immer mehr und trieb es bis Ende Juni so heftig, sprich ganz bewusst viel zu viel und das ohne mich an den Leitfaden zu halten, dass ich unter anderem deswegen beschloss eine Heilfasten Woche einzulegen.
    Nicht rauchen, kein Kratom und keine Nahrungsaufnahme. Tee und Wasser trinken und ansonsten nur aus den inneren Reserven leben.
    Der Entzug den ich diesmal durchlebt habe und noch nach über 80 Stunden Abstinenz durchlebe, war teilweise wirklich beängstigend.
    Das fasten habe ich heute, nach 2 Tagen Vorbereitung ( Reduzierung ) und 3 tatsächlichlichen Tagen abgebrochen, weil ich wegen den Entzugserscheinungen am Ende meiner Kräfte bin!

    Ich fasse mal grob zusammen:
    Schweißausbrüche obwohl mir kalt ist, grippe ähnlicher Gesamtzustand, heftige und permanente Unruhe… das soweit tagsüber!
    Abends/Nachts wenn ich vor lauter Erschöpfung nur noch schlafen und mich entspannen wollte, fühlte es sich an als wenn ich eine Armee von Ameisen in meinem Körper hätte, als wenn das Blut kochen würde. Ein krampfartiger, dauerhafter Bewegungsdrang lässt mich seit drei Tagen, erst morgens früh, in einen höchstens 2-3 stündigen nervösen Halbschlaf fallen, nach dem man sich noch schlimmer fühlt als vorher.

    Es ist die reinste Hölle und das wünsche ich keinem…genau deswegen poste ich das erste mal in meinen Leben eine Erfahrung im Internet!
    Mutter Natur ist so genial und ich liebe diese Pflanze. Sie hat mir so viele positive Stunden beschert… aber nie wieder gehe ich so mit dieser Droge und meinem Körper um.
    Den Entzug bin ich mir schuldig, ich halte durch!
    PS: Schön, dass es diese Seite gibt!

    • Hallo Vivi!

      Danke, dass du deine Erfahrungen hier teilst! Das unterstreicht definitiv, was für einen großen und wichtigen Unterschied ein richtiger Umgang bedeuten kann. Ich bin immernoch überzeugt, dass jeder heftige Kratomentzug die folge eines unverantwortlichen Missbrauchs, und nicht “Gebrauchs” ist, was sich mit deiner Beschreibung hier deckt.

      Was deinen Entzug sicherlich noch verschlimmert hat war, dass du gleichzeitig gefastet hat. Fasten ist ein extremer Stress für den Körper, auch wenn es gesundheitsfördernde Effekte haben kann. Entzug ist auch enormer Stress für den Körper. Zwei Überlastungen auf einmal sind auch für den widerstandsfähigsten Körper mit Sicherheit zuviel. Wenn man es mit Kratom übertrieben hat und tatsächlich Entzugsproblemen begegnet empfiehlt es sich eher bewusst zu entspannen und jeden Stress zu vermeiden, damit der Körper besser regenerieren kann.

      liebe Grüße,
      Bär, kratominfo.eu

  4. Hallo ich wollte nur anmerken das man Kratom sehr viel günstiger als bei Happy Hippo bekommen kann. Ich weiß nur nicht ob ich meinen Vendor hier posten darf…auf jeden Fall kostet dort 1kg 149EUR

    • Hallo Lucy!

      Kilopreise sind immer deutlich günstiger als Grammpreise. Auch bei HappyHippo gibt’s das Kilo sehr preiswert. Das wird zwar auf der Shopseite nicht angeboten, kann dort aber per E-Mail bestellt werden. Kostet umgerechnet dann glaub 160€/KG, wenn ich mich richtig erinnere. Der Grund wieso wir hier keine Vergleiche mit Kilopreisen anstellen ist der, dass es für die Sucht- und Toleranzvermeidung bei Kratom essentiell ist viele verschiedene Sorten abzuwechseln.

      Hält man sich an die 5-Sorten Rotation würde das bedeuten man müsste direkt 5 Kilo bestellen, was schon eine heftige Investition darstellt die sich kaum jemand leisten kann. Ganz abgesehen davon, dass man die bestellte Menge dann unmöglich aufbrauchen kann bevor sie schlecht wird.

      Du kannst uns deinen Händler gerne per E-Mail oder Kommentar schicken. Ist das Angebot preislich und Qualitativ in Ordnung nehmen wir den Händler gerne in unsere Empfehlungen auf!

      liebe Grüße,
      Bär, Kratominfo.eu

  5. Hallochen….also von der Qualität her bin ich persönlich super zufrieden. Auch kleinere Mengen sind dort um einiges günstiger. Der Shop nennt sich : Kratom.bestellen und man bekommt die Lieferung innerhalb 24 Stunden per DHL in Haus

  6. Hallo, habt keine Angst ausser Ihr seit verweichlicht oder so. Hab unbewusst um die 10Tage, täglich 7-15g konsumiert. War dann bissl gereizt und hatte ein wenig Schnupfen für 6Tage, dann war ich wieder top Fit.
    Kratom ist extrem Genial!
    Konsumiert hald nicht andauernd, aber einmal 50g thai kratom kaufen und die Aufbrauchen, dann jedoch pause machen sollte kein Problem sein!

    • Zu deinem letzten Satz sei gesagt: Nein, bitte nicht nur eine Sorte kaufen und kontinuierlich diese verwenden, das funktioniert für die meisten Menschen nicht. Wenn deren Körper empfindlicher reagiert, kann es zu unangenehmen Nebenwirkungen beim Absetzen führen. IMMER varriieren. Nur so kann Kratom sicher verwendet werden.

      Freut uns aber natürlich, wenn dein Körper so gut damit klarkommt. Weiterhin viel Freude mit Kratom!

  7. Hi,
    Ihre Schilderung bezüglich körperlicher Abhängigkeit ist leider ein wenig widersprüchlich.
    So soll laut Ihnen Kratom in ihrer empfohlenen Dosierung nur auf die Delta-Rezeptoren wirken. Aber diese wirken nicht schmerzlindernd! Sie schreiben ja selbst, dass nur die Mu-Opiat-Rezeptoren schmerzstillend wirken, aber leider auch für die körperliche Abhängigkeit verantwortlich sind.
    Weiterhin schreiben sie, dass Sie ,aber auch viele andere Schmerzgeplagte, Kratom für seine schmerzstillende Wirkung schätzen, die ABER nur entsteht, wenn die Mu-Opiat-Rezeptoren aktiviert werden und in diesem Fall würde es sehr wohl zu einer körperlichen Abhängigkeit mit Entzugsproblematik kommen.
    Also anders ausgedrückten, wenn man Kratom als Schmerzmittel benutzt, dann macht es genau wie andere Opioide körperlich abhängig!

    • Ihre Schlussfolgerung ist inkorrekt, da Sie viele Faktoren und wichtige Details außer Acht lassen. Kratom verantwortlich genutzt erzeugt keine Sucht, es hilft im Gegenteil eher Sucht zu besiegen. Wussten Sie, dass Kratom eine der vielversprechendsten Methoden ist um Alkoholismus oder Heroin-Abhängigkeit zu besiegen, weil es sämtliche Entzugserscheinungen tilgen kann? Wusste Sie, dass tausende Amerikaner diese Pflanze nutzen um ihre Suchterzeugenden Opiat-Medikamente absetzen zu können? Wussten Sie, dass Kratom Rauchern helfen kann, das Rauchen aufzugeben?

      Das wäre alles nicht möglich, würde Kratom funktionieren wie ein herkömmliches Opiat. Kratom ist ein Opioid-Antagonist, aber kein Opiat. Das ist ein sehr, sehr großer Unterschied. So besitzt Kratom, inzwischen in einigen Studien erwiesen, keine der gefährlichen Nebenwirkungen die Opiate haben. Dosiert man ein Opiat zu hoch, kann es zur Lähmung der Atemmuskulatur kommen, was zum Tode führt. Kratom hingegen hat zwar Muskel-Entspannende Effekte, doch sind diese so gering, dass es unmöglich ist mit Kratom eine gefährliche Lähmung der Muskulatur zu verursachen. Das ist nur einer von vielen großen und wichtigen Unterschieden.

      Ein kleiner Teil der Mu-Rezeptoren ist immer bei der Kratomwirkung involviert. Ob, und wie stark diese Suchterzeugend sind hängt davon ab wie stark sie involviert werden, was wiederum wie beschrieben stark Dosis-Abhängig ist. Kratom kann deswegen manchmal, wie von uns auch erwähnt zu einer leichten Abhängikeit, ähnlich der von Kaffee, führen. Sie dürfen ebenso nicht außer Acht lassen, dass in Kratom enorm viele verschiedene Wirkstoffe enthalten sind, und Mitragynine, welches die Mu- und Delta-Rezeptoren anspricht nur eines dieser vielen Teile im Gesamtbild ist.

      Wenn Sie eine sehr ausführliche und wissenschaftliche Erklärung dazu lesen wollen können Sie hier eine ausführliche Studie zu dem Thema finden:
      Synthetic and Receptor Signaling Explorations of the Mitragyna Alkaloids: Mitragynine as an Atypical Molecular Framework for Opioid Receptor Modulators, Journal Of The American Chemical Society: 6-6-16 Report

      Hier finden Sie weitere Studien zum Thema:
      http://www.americankratom.org/science

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen! Sollten Sie weitere Fragen oder Zweifel haben stehe ich gerne zur Verfügung um Missverständnisse aufzuklären.

      Bär, kratominfo.eu

  8. Hallo,
    ich nehme seit ca 4 Monaten täglich ziemlich genau 5 g Kratom. Kann ich mit dieser Menge plötzlich aufhören? Mit welchen Symtomen ist zu rechnen und wie lange?
    Vielen Dank!

    • Hallo Stefan!

      Möglich ist es sicher, für manchen funktioniert das ganz ohne Nebenwirkungen. Dennoch, je nachdem wie dein Körper reagiert könnten die ersten paar Tage unbequem sein. Ich würde dir sicherheitshalber eher empfehlen für eine Woche die konsumierte Menge zu halbieren, oder nur noch jeden 2. Tag Kratom zu nehmen, und dann in der zweiten Woche ganz damit aufzuhören, und 1-2g nur bei Bedarf zu nehmen falls es zu unangenehm wird. In der 3. Woche sollte dann alles wieder ganz beim alten sein!

      • Vielen Dank für die Antwort.
        Hab dann gleich von 5g auf 0g probiert – die ersten 2 Tage war ich antriebslos und der Darm war beleidigt, danach hab ich nix mehr gespürt. Also bin sehr zufrieden, hätte mehr erwartet 🙂
        Was ich allgemein für diese (hilfreiche) Seite noch gut finden würde ist ein eigener Abschnitt, wo jedermann seine Absetzsyndrome für seine Konsumdauer und Menge eintragen kann – wäre glaube ich sehr hilfreich.

        Komisch war – jetzt habe ich nach 3 Wochen Pause wieder Kratom genommen, die Wirkung ist allerdings komischerweise nicht mehr so gut wie davor – irgendwie diffuser. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

        • Hallo Stefan,

          leider ist ein Bereich in dem Leser der Seite selbst Dinge eintragen können nur schwer zu verwirklichen, aus technischen Gründen. Auch ist das Missbrauchspotential dabei zu groß, und bei unserem kleinen Team lohnt der Aufwand das kontrollieren zu müssen dann nicht.

          Wir freuen uns aber immer über Rückmeldungen in Kommentarform. Wir sammeln positive wie negative Berichte, und werden früher oder später daraus sicher den einen oder anderen Artikel basteln um wiederkehrende Fragen und Probleme zu beantworten.

          Es kann übrigens durchaus sein, dass man nach dem Absetzen eine weniger gute Wirkung spürt. Das hat damit zu tun, dass sich die benötigte Kratommenge nach einem “Entzug” manchmal deutlich verändert. Bei mir war es einmal zB. so, dass ich nach einer Kratompause nur noch träge und müde vom Kratom wurde, was natürlich sehr frustrierend war. Ich habe dann rumprobiert und musste feststellen, dass ich nichtmehr wie zuvor 3g pro Portion benötigte, sondern nur mehr 2-2,5g. Dosierung angepasst, und alles war wieder bestens. Daher kann ich dir raten: Verschiedene Dosierungen ausprobieren.

          Schönen Gruß,
          Bär

  9. Hi Bär ich finde deine Seite sehr gut. Ich nehme Kratom auch schon seit längerem. Anfangs habe ich es nur abends genommen aber dann im Urlaub für ca.3Wochen ganz schöne übertrieben. Ich habe dann auch Entzugserscheinungen gehabt hab es aber abends weiter genommen und jetzt spüre ich tagsüber gar nichts mehr. Ich mache auch immer wieder einen Tag zwischendurch Pause. Meinst du die Toleranz stellt sich so wieder komplett ein oder muss man mit Kratom wirklich mal ein zwei Wochen dann Pause machen? LG

    • Hallo Shark,

      um eine durch übertriebenen Konsum gesteigerte Toleranz wieder zu senken sind mindestens 1-2 Wochen Pause notwendig. Je nachdem wie sehr übertrieben wurde kann das auch länger dauern.

      schöne Grüße,
      Bär

  10. Hallo 😊,
    Ich würde auch gerne kratom probieren. Wo bestellen ich den am besten wirksames und qualitatives kratom? Bei kratom.eu?
    Gerne würde ich sedierendes und motiviertes/euphorisches kratom benutzen.
    Habt ihr Vorschläge?
    Danke LG

  11. Hi,

    Danke erstmal für die guten Informationen auf deiner Seite. Ich wünschte, ich hätte mich schon vor 2 Jahren hier eingelesen, als ich angefangen habe Kratom zu konsumieren.

    Ich habe anfangs nur abends Kratom (aber direkt große Mengen von 8-10 g und kein Sortenwechsel) genommen, erst etwa 3 mal pro Woche, nach kurzer Zeit täglich.
    Die 2. Steigerung war, dass ich auch tagsüber angefangen habe, kleine Mengen Kratom zu konsumieren. Das hat mich extrem gepusht, der Effekt ging aber (vermutlich durch die Gewöhnung) schnell vorüber.
    Seit ca. 6 Monaten hat sich mein Konsum auf 15-20 g täglich hochgefahren, 2 Dosen tagsüber (jeweils 5-6 g) und 1 abends (7 g). Die Wirkung ist schon noch angenehm, aber in keinster Weise mit den Anfängen zu vergleichen. Außerdem ist es extrem nervig, dass ich keine Dosis ausfallen lassen kann.
    Deshalb habe ich den Kratom jetzt ausschleichen lassen. Erst 0,6 g pro Tag reduziert (direkt auf 3×6 g gegangen und immer 0,2 g pro Dosis reduziert, jeden Tag), dann auf 0,3 g pro Dosis (also 0,9 g) und Tag. Jetzt bin ich gerade bei etwa 3 g pro Dosis, also 9 g pro Tag. Ich habe jetzt schon Entzugserscheinungen und einfach keinen Bock mehr, das Ganze weiter in die Länge zu ziehen.
    Von daher reduziere ich jetzt so schnell, dass ich in 3 Tagen bei null angekommen bin. Der Entzug wird sicher hart, zumindest ist das mein Gefühl. ABer eventuell bringen mir die Helferlein Mulungu, Schwarzkümmelöl, Magnesium, Ingwer und Beruhigungstee etwas, Ich werde sehen.

    Meine eigentliche Frage ist:
    Ich habe geplant, dass ich mindestens einen Monat mit dem Kratom aussetze und danach mit Verstand weiterkonsumiere.
    Dabei möchte ich wie auf deiner Seite beschrieben über 7 Tage täglich die Sorte wechseln und 2-3 mal pro Tag 2-3 g Kratom nehmen mit mindestens 5,5 Std. Abstand zwischen den Dosen. Das sollte doch soweit in Ordnung gehen, ohne dass sich wieder eine so starke Abhängigkeit bildet, oder?
    Weiterhin würde ich gern, falls das möglich ist, 3x im Monat mit mindestens 7 Tagen Abstand größere Mengen Kratom konsumieren (auch hier immer eine andere Sorte, Dosis je nach Sorte zwischen 6 und 10 g). Denkst du, dass es möglich ist, dass ich die Mu-Opiat-Rezeptoren hiermit so oft beanspruche oder bekomme ich dann direkt wieder (körperliche) Entzugserscheinungen zwischen den Einnahmen?

    Vielen Dank schonmal und liebe Grüße!

    PS. Was hälst du von der Seite kratom.eu? Dort beziehe ich mein Kratom, bin aber am überlegen, ob ich vielleicht wechseln soll, falls dort das Kratom nicht so hochwertig wie aus anderen Quellen ist.

    • Hallo Jonny!

      Freut mich, wenn unsere Infos weiterhelfen können!

      Kratom.eu ist sicher in Ordnung. Ein genaueres Urteil können wir noch nicht abgeben, da fehlte einfach die Zeit bisher um sich ausgiebig mit diesem Händler zu befassen.

      Wenn du täglich 2-3x konsumierst kann es sein, dass sich eine leichte Abhängigkeit einstellt. Du wirst also auch dann, solltest du abrupt absetzen, leichte Entzugserscheinungen in Form von Unwohlsein und Schnupfen haben. Ausschleichen ist bei der Menge aber sehr leicht möglich und echt harmlos.

      Wenn du bei täglichem Konsum auch noch wöchentlich eine große Dosis nehmen möchtest ist das sicher möglich, allerdings könnte das deine Toleranz durchaus in die Höhe treiben, weil ja danach keine äquivalente Pause folgt. Sicher kein Weltuntergang sich einmal wöchentlich mehr zu gönnen, aber ich würd’s mit Vorsicht genießen. Du könntest aber zum Beispiel an diesen Tagen einfach nur 1x täglich Kratom nutzen, dafür eben mehr. Das dürfte ein brauchbarer Kompromiss sein.

      Ob du mit dieser Form der Einnahme Entzugserscheinungen zwischen den Einnahmen haben wirst ist schwer zu sagen, das hängt sehr stark von jeweiligen Menschen ab. Bei 2-3x täglich dürfte da aber im Normalfall zwischen drin nichts spürbar sein. (Es gibt übrigens auch Entzugs-Placebo! “Ich müsste mich eigentlich schlecht fühlen!”)

      Ich hoffe das hilft dir weiter! Halt’ uns auf dem Laufenden wie’s dir mit dem Schema dann geht. 🙂 Feedback freut uns immer, und hilft vor allem unsere Ratgeber anzupassen und zu verbessern.

      lieben Gruß,
      Bär

      • Hi und danke erstmal für die schnelle Rückmeldung!

        Ich werde wohl auch mal aus den von dir empfohlenen Shops bestellen und dann einen Vergleich ziehen, den ich dir gern zukommen lasse.

        Ich habe vor kurzem einen Kaffee-Entzug gemacht, um auch hier meine Toleranz wieder zu verbessern (hat gut funktioniert). Kein Vergleich mit einem Kratom-Entzug (wenn vorher größere Mengen genommen wurden), aber auch absolut unangenehm.
        Von daher würde ich es in Kauf nehmen, wenn die Entzugserscheinungen bei der von dir hier vorgestellten Einnahmemethode damit vergleichbar sind. Das werde ich ja dann sehen, weil ich definitiv hin und wieder aussetzen werde, quasi als Test, um nicht wieder in eine solche Abhängigkeit zu rutschen wie aktuell.

        Mit den größeren Mengen überlege ich mir dann nochmal, will nicht meine dann mühsam aufgebaute Toleranz wieder schrotten. Toll wärs schon, weil Kratom in sedierenden Mengen ja schon ziemlich angenehm wirkt 😉

        Ich werde hier mal ein Update geben, wie es sich entwickelt, sowohl wie der Entzug verläuft (vielleicht können Andere ja davon profitieren), als auch wie es dann ohne Kratom ohne noch auf Entzug zu sein und ab der 1. Einnahme mit deinem Schema läuft.

        Hast du schonmal Schwarzkümmelöl getestet?

        Noch kurz:
        Kannst du mir weiterführende Links empfehlen, aus denen du deine Informationen bezogen hast? Mich interssiert die Thematik mit den Mu-Opiat-Rezeptoren und den Delta-Opiat-Rezeptoren. Gern per Email.

        • Regelmäßige Kratompausen sind immer eine gute Sache. Besonders wenn es darum geht, sich mental nicht zu sehr an eine Sache zu gewöhnen. Mir gefällt das zB. garnicht, wenn ich das Gefühl habe auf etwas angewiesen zu sein. Da geben die Pausen genug Luft um zu sehen: Es geht auch ohne. Mit dieser Sicherheit ist es viel leichter ein verantwortungsvolles Konsumverhalten an den Tag zu legen. … Und der Toleranz-Reset ist halt auch wunderbar 😀

          Schwarzkümmelöl lese ich hier zum ersten Mal, nie davon gehört, nie getestet. Was Google so ausspuckt scheint das aber wirklich interessant zu sein!

          Wenn du detaillierte Infos und Studien zu Kratom möchtest kann ich dir die Website der American Kratom Association empfehlen, die haben dort viele Studien verlinkt auf die ich mein Wissen, abseits der persönlichen Erfahrung und Recherche, stütze.

          schönen Gruß,
          Bär

          • Hi,

            3 Tage schnelles Ausschleichen und anschließend 1 Woche komplett ohne Kratom habe ich jetzt durch.
            Ich muss sagen, der Entzug war wirklich heftig. Grippeähnliche Symptome, Schüttelfrost, extreme Verspannungen, Schlaflosigkeit und in den letzten Tagen vermehrt sehr depressive Zustände. Hinzu kam restless leg, sehr unangenehm. Seid verantwortungsvoll im Umgang mit Kratom, so ein Entzug ist echt kein Spaß! Ich bin “gespannt” wie der Entzug verläuft, wenn ich nach der Pause nur noch geringere Mengen Kratom nehme und die Mu-Opiat-Rezeptoren nicht mehr so belaste.

            Wirklich Bock, jetzt noch 3 Wochen Kratompause zu machen, habe ich natürlich nicht 😀 Wie sind deine Erfahrungen, wann die Rezeptoren sich wieder erholt haben? Hatte hier etwas von 1-2 Wochen gelesen und in Fällen, in denen sehr große Mengen konsumiert wurden von einem noch größeren Zeitraum ohne Kratom. Ich habe ja in der Regel am Ende 18 g pro Tag konsumiert (wahrscheinlich immer hauptsächlich Mu-Opiat-Rezeptoren, da 2x 5,5 g und 1x 7 g pro Tag, wiege aber auch 95 kg und bin eher sportlich als dick), immer nur Borneo green vein, welches im Vergleich zu anderen Sorten die ich getestet habe sehr potent ist.
            Ich weiß, einen genauen Ratschlag kannst du mir da sicherlich nicht geben, da wahrscheinlich individuelle Unterschiede bei Kratomnutzern vorkommen, aber vielleicht hast du ja ein paar Erfahrungswerte von anderen Kratomnutzern, die mit dir in Kontakt standen/stehen. Wenn ich mit den 3 Wochen auf der sicheren Seite bin, zieh ich es auf jeden Fall durch, will das jetzt nicht umsonst durchgestanden haben.
            Ich werde weiter berichten, wie sich alles entwickelt.

            Danke schonmal und liebe Grüße!

          • Hallo Johnny!

            Das dein Absetzen so unangenehm verlief ist bedauerlich, aber auch nachvollziehbar bei den von dir verwendeten Mengen und dem fehlenden Sortenwechsel. In deinem Fall würde ich mindestens 2, besser 3 Wochen pausieren. Alleine schon um auch für dich selbst ein Statement zu setzen – wer 2-3 Wochen pausieren kann, der wird hinterher auch eher verantwortungsbewusst dosieren. Trösten kannst du dich damit, dass die Wirkung nach so “langer” Pause einfach verdammt gut sein wird. (Da bin ich selbst jedes Mal wieder erstaunt 😀 )

            Das Körpergewicht ist übrigens ziemlich irrelevant! (Also keine Ausrede um mehr zu nehmen 😉 )
            Gibt 60kg Frauen die 4g Kratom für die beste Wirkung benötigen und Bodybuilder mit 100kg die schon mit 2,5 Gramm fast überfordert sind. Das ist einfach sehr individuell.

            Wenn du wieder mit Kratom beginnst empfehle ich dir Kratomexperts.com auszuprobieren. Das Feedback unserer Leser war bisher sehr positiv, und die Sorten sind besonders im Vergleich zu den “populären” Kratomshops auffallend potent, was dir helfen könnte niedriger zu dosieren.

            Viel Erfolg!

  12. Ich denke, ich werde es wohl doch die kompletten 4 Wochen durchziehen, weil es mir so vorgenommen habe. Außerdem wirds jetzt langsam aber sicher besser, das Gröbste scheint überstanden zu sein. Und nochmal in einem Zustand ohne Kratom zu sein, der gut ist, ist sicher auch nicht verkehrt.

    WIe kann ich mir denn bei der Dosierung sicher sein, dass ich die Mu-Opiat-Rezeptoren dann nicht bzw. kaum belaste? Ich hatte es eigentlich so verstanden, dass 4 g definitiv zu viel sind bzw. alles über 2-3 g?

    kratomexperts.com habe ich auch auf dem Schirm, werde dort das erste Mal wieder bestellen. Ansonsten liest man auch viel Positives zu kratomecetera, die werde ich auch testen und berichten. Von kratom.eu kann ich speziell das Borneo green empfehlen, das wird auch wieder auf den Speiseplan kommen 😀

    Mir hat es übrigens beim Entzug sehr gut geholfen, vor dem Einschlafen Mulungu Tee zu trinken, der haut einen direkt in den Schlaf, egal wie schlecht es einem durch den Entzug geht. Wenn du magst, kannst du ihn ja mal testen (ist aber nicht jedermanns Sache, da sehr sedierend! dockt aber nicht an den Opiat-Rezeptoren an, soweit ich weiß) und auf deiner Seite aufnehmen, ebenso Schwarzkümmelöl.

    LG

    • WIe kann ich mir denn bei der Dosierung sicher sein, dass ich die Mu-Opiat-Rezeptoren dann nicht bzw. kaum belaste?

      Garnicht. Es gibt da keine Sicherheit, dazu müsste man sich schon untersuchen lassen, um die subjektive, individuelle Wirkung auf den eigenen Organismus so genau bewerten zu können. Wir können nur das Risiko effektiv minimieren. Alles was dazu nötig ist sind unsere 7 Kratomregeln. Wer sich daran hält, der hat alle Vorkehrungen zur Gewöhnungs- und Suchtminimierung getroffen.

      Es gibt da auch keine klare Menge, ab wann welche Rezeptoren getroffen werden. Wäre ja auch zu praktisch, wenn ich sagen könnte: 3,9999g und es trifft keinerlei Mu, 4,001g… und wusch, Mu geflutet! Das unterscheidet sich von Person zu Person. Wo mancher regelmäßig 8g pro Portion konsumiert und ungescholten davonkommt mags ein anderer schon bei 4 Gramm unangenehm bemerken. An der Wirkung die gewisse Dosierungen auslösen lässt sich noch am ehesten erkennen welche Rezeptoren nun hauptsächlich involviert wurden. Je müder und träger mich meine Portion macht, desto mehr ging sie auf die Mu-Rezeptoren.

      Ich halte aus dem Grund regelmäßige Pausen als Selbstcheck für sehr sinnvoll. Fällt der Entzug unangenehm aus weiß ich mit Sicherheit, dass ich zuviel der falschen Rezeptoren getroffen habe und mein Konsumverhalten anpassen sollte. Ist der Entzug harmlos habe ich alles richtig gemacht und kann so weitermachen.

      Mir hat es übrigens beim Entzug sehr gut geholfen, vor dem Einschlafen Mulungu Tee zu trinken, der haut einen direkt in den Schlaf, egal wie schlecht es einem durch den Entzug geht.

      Mulungu ist mir schon bekannt, und ein echtes Wundermittel bei eventuellem Entzug! Zu Mulungu werden wir bald sowieso noch etwas schreiben, eben wegen seinen vielen nützlichen Anwendungsgebieten.

      liebe Grüße,
      Bär

  13. Guten Morgen,

    Dann erstmal nochmal danke, ich probiere dann einfach rum mit den Mengen, wie sie bei mir wirken. Danke.
    Werde dann berichten wie es läuft.

    Bis jetzt war ich eisern und bin nun bei Tag 16 ohne Kratom, es geht mir immer besser, von Tag zu Tag. Hätte nicht gedacht, dass die Entzugserscheinungen überhaupt so lang anhalten (ab Tag 13 wurden die Depressionen und das träge Gefühl erst wirklich besser), aber das durchhalten lohnt sich.

    LG

  14. Ich nutze Kratom mittlerweile zu unterschiedlichen Zwecken (Arbeiten, Motivation, Sex, manchmal Entspannung) und habe festgestellt, dass ein verantwortungsvoller Konsum wirklich ungefährlich ist und so gut wie keine Nebenwirkungen hat. Von Dosissteigerung oder gar Sucht ist bei mir auch nichts zu merken, obwohl ich 3-4x pro Woche Kratom konsumiere. Liege wohl bei einem Wochenkonsum von ca. 15-20g, den ich nicht steigern werde und auch nicht muss.
    Bei mir klappt das Schema 2x unter der Woche (je 2,5g-3g abends) und 2x am Wochenende (1x 8-10g, 1x 5-6g) bestens. Ich mische auch gelegentlich Sorten, aber halte mich meist an Abwechslung und Sortenreinheit. Nach Tagen mit Mischkonsum (meistens rot und grün) mache ich 48 Stunden lang Pause. Bisher keine Nebenwirkungen bis auf meinen Alkoholkonsum ,der bei fast 0 angelangt ist (habe früher sehr viel getrunken). Keine Nebenwirkungen, kein Kater, keine Suchtentwicklung, keine Dosissteigerung seit 6 Monaten. Denke, das wird auch so bleiben. Kratom hat mich zum Positiven verändert.

    • Danke für dieses Statement, das freut uns zu hören!
      Das Kratom das Verlangen nach Zigaretten oder Alkohol senkt habe ich nun schon von einigen gehört. Eigentlich kein Wunder, wenn es sogar Opiatsüchtigen beim Absetzen hilft, aber dennoch eine geniale “Nebenwirkung”!

      Schönen Gruß und weiterhin viel Spaß mit Kratom,
      Bär

  15. Erika Kühne Escobar

    Hallo Bär,

    deine Seite ist genial! Danke dafür, dass du andere Menschen so viel damit helfen kannst. Ich bin 26 Jahre alt und leide jetzt seitdem ich eine Kiefer Op hatte an Nerven Schmerzen. Ich hatte bis jetzt eine Woche lang Kratom jeden tag genommen, die White Sorte. Leider lese ich erste jetzt deine Info und ich werde heute aufhören und mir gleich die andere Sorten bestellen. Wie lang sollte ich jetzt Pause machen um wieder anzufangen und die 7 Regeln einhalten? Ich werde bei Hyppo bestellen, schade die Startpaket hat nur 4 Sorten. Du hast andere Startpaket empfohlen, welche ich günstig finde. Kann ich dann gleich anfangen jeden Tag Kratom zu nehmen und dabei die 7 Regeln zu beachten? Am besten sollte ich einfach die 7 verschieden Sorten bei Hyppo einzeln bestellen?

    Velen Dank! und Viele Grüsse aus Deutschland

    • Hallo Erika!

      Danke für das Lob! Freut mich, wenn Kratom dir mit Nervenschmerzen helfen konnte, grade am Kopf sind solche Schmerzen ja oft fast nicht weg zu bekommen.

      Bitte NICHT bei Happy Hippo bestellen – der Händler liefert im Moment NICHT nach Europa. (Probleme beim Import und Export von Kratom, aufgrund von Unklarheiten bei der amerikanischen Rechtslage.)
      Bestell’ lieber bei den Kratomexperts, die haben wir hier auch empfohlen und verlinkt, weil hervorragende Qualität. Deren Startpakete haben auch etwas mehr Sortenauswahl dabei. Du findest das Startpaket hier: http://kratominfo.eu/das-erste-mal-kratom-kaufen/

      Wenn du eine Woche lang die selbe Sorte genommen hast und noch keine Abschwächung der Wirkung feststellst, dann musst du nicht pausieren. Es reicht, wenn du diese Sorte dann einfach für ein paar Tage (5-7) weglässt und andere Sorten nutzt.

      Ich hoffe, das beantwortet deine Fragen zufriedenstellend 🙂

      Gute Besserung, und viel Erfolg mit Kratom!
      -Bär

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